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23.05.2007

AchemAsia 2007 mit Bestnoten - Schlussbericht

  • 22 % Zuwachs bei der Zahl der Aussteller, Erweiterung der Ausstellungsfläche um 37%
  • Aussteller bestätigen hervorragende Kontakte
  • Chinas Prozessindustrien setzen auf internationalen Wettbewerb

Optimistische Stimmung, hohe Kompetenz und ausgezeichnete Kontakte waren Markenzeichen der diesjährigen AchemAsia - International Exhibition Congress on Chemical Engineering and Biotechnology, die vom 14. bis 18. Mai 2007 zum siebten Mal in Beijing/VR China stattfand. Sie konnte mit neuen Rekordzahlen von 505 Ausstellern aus 27 Ländern auf 8.800 m 2 Nettoausstellungsfläche aufwarten. Aussteller und Besucher äußerten sich sehr zufrieden über den Erfolg dieser AchemAsia, die ihre Spitzenposition als Asiens umfassendste Veranstaltung für die chemischen Prozessindustrien weiter ausbauen konnte. Sie übertrifft in ihrer Internationalität alle vergleichbaren Veranstaltungen in Asien.

Mit ihrem Ausstellungsprofil zielt die AchemAsia auf wesentliche Schwerpunkte der chinesischen Wirtschaft. Zielgruppen sind alle Branchen, die Ausrüstungen, Technologien, komplette Problemlösungen und Know-how für die chemische und petrochemische Industrie, die Pharma- und Lebensmittelindustrie, die Biotechnologie, die Umweltschutzindustrie und artverwandte Branchen der stoffumwandelnden Industrien anbieten oder anwenden.

Schwerpunkte der Ausstellerpräsentationen waren Investitionsgüter und Neuentwicklungen für die Bereiche Chemischer Apparate- und Anlagenbau, Prozesstechnik, Petrochemie, Pharmatechnik, Nahrungsmitteltechnologie, Umweltschutz, Wassertechnologien, Biotechnologie, Agrochemie, Labor- und Analysentechnik.

Mit erstmals über 500 Ausstellern wurde ein Zuwachs von 22% erreicht (2004: 414 Aussteller). Die größte Länderbeteiligung stellten chinesische Unternehmen (239 Aussteller); danach folgten Deutschland (131), Großbritannien (20), USA (20), Frankreich (18) und Italien (12). Erstmals waren auch Aussteller aus der Russischen Föderation und Slowakei vertreten. Unter den chinesischen Ausstellern waren etwa ein Drittel internationale Unternehmen, die inzwischen mit Joint Ventures oder eigenen Tochterunternehmen in China ansässig sind. Dies verdeutlicht das hohe Engagement internationaler Unternehmen in der chinesischen Wirtschaft.

Trotz Erweiterung des Hallenangebotes auf fünf Hallen und 8.800 m 2 Nettoausstellungsfläche (+37% gegenüber 2004) konnten nicht alle Ausstellerwünsche nach Standflächen erfüllt werden, so dass erneut eine Erweiterung des Hallenangebotes für die nächste AchemAsia 2010 angestrebt wird. Bemerkenswert war der Trend zu größeren Ausstellungsflächen im Gegensatz zum internationalen Trend. Die weiterhin gestiegene Qualität der chinesischen Präsentationen verdeutlichte einmal mehr, dass China’s Prozessindustrien auf den internationalen Wettbewerb setzen.

Exzellente Fachbesucher und gute Kontakte sorgten für positive Stimmung

Mit einer Zahl von 13.305 Ausstellungsbesuchern übertraf die AchemAsia 2007 die Veranstaltung vor drei Jahren (Vergleichszahl 2004: 10.964). Die Gesamtzahl aller Teilnehmer, einschließlich Kongressteilnehmer und Teilnehmer der Aussteller lag bei 16.048. Die Zahlen sind wegen eines neuen elektronischen Zählsystems nicht mit früheren Veranstaltungen vergleichbar, weil keine Mehrfachzählung der Besucher und Kongressteilnehmer, die an mehreren Tagen vor Ort waren, möglich ist.

Bei den Besuchern handelte es sich überwiegend um hochqualifiziertes Fachpersonal mit Entscheidungskompetenz. Zahlreiche Vorstände und Geschäftsführer nutzten die Möglichkeit für persönliche Kontakte und Geschäftsanbahnungen. Das Besucherspektrum war deutlich internationaler als zu vorherigen Veranstaltungen; nennenswerte Teilnehmerzahlen wurden auch aus anderen asiatischen Ländern registriert. Hochrangige Wirtschaftsdelegationen kamen u.a. aus Deutschland, Indien, Südkorea, Japan und Indonesien. Allein aus Indien waren über 150 Teilnehmer präsent. Bei den chinesischen Besuchern kamen neben dem Großraum Beijing deutlich mehr aus den Regionen Shanghai und anderen Wirtschaftszentren Chinas.

AchemAsia von hoher Bedeutung für die chinesische Wirtschaft

„China ist auf dem Weg zu einem Hightech-Land und braucht Spitzentechnologien, wirtschaftliche Effizienz und mehr Umweltschutz. Dies fordert den Dialog und die enge Zusammenarbeit mit internationalen Unternehmen“, erklärte Prof. Cao Xianghong, Präsident der CIESC Chemical Industry and Engineering Society of China anlässlich der feierlichen Eröffnung der 7. AchemAsia im Beisein hochrangiger Vertreter aus Wirtschaft und Politik.

 „Die AchemAsia als größte internationale Ausstellung für die Prozessindustrien in China bietet dafür die geeignete Plattform für den Erfahrungsaustausch“, betonte der Vorsitzende der DECHEMA, Dr. Alfred Oberholz, in seiner Eröffnungsrede. Die hohe Beteiligung von Ausstellern aus 27 Ländern mache deutlich, wie positiv sich die Prozessindustrien in China und Asien entwickeln. In seinen Gesprächen mit Gu Xiulian, stellvertretende Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses der VR China und ehemalige Chemieministerin, wurde deutlich, dass als größte Herausforderungen auch in Asien ein nachhaltiges Wirtschaften sowie die deutliche Reduzierung klimaverändernder Effekte zu nennen sind. Die AchemAsia biete dafür zahlreiche Lösungsansätze aus wissenschaftlicher und technologischer Sicht, betonte Oberholz.

Die Chemie spiele in allen Wirtschaftszweigen ihres Landes eine entscheidende Rolle und werde deshalb als eine der Basistechnologien Chinas vorrangig entwickelt. Bei neuen Projekten lege China höchsten Wert auf innovative Technologien, Ressourceneinsparungen und Umweltschutz, betonte Gu. Dabei maß sie der Zusammenarbeit mit den durch die Aussteller der AchemAsia repräsentierten Firmen und Ländern eine große Bedeutung zu.

Kongressprogramm und Partnering-Veranstaltungen gut angenommen

Das internationale Kongressprogramm mit sieben hochkarätigen Plenarvorträgen, etwa 100 weiteren Übersichtsvorträgen und Ausstellerpräsentationen bot eine hervorragende Plattform für den Erfahrungsaustausch der 2.960 Teilnehmer am Vortragsprogramm. Unter den speziell auf Chinas Wirtschaft ausgerichteten Schwerpunkten fanden Themen wie Bioraffinerien und Synfuels, neue Technologien für nachhaltiges Wassermanagement, chemische Prozesstechnik und Bioprozesstechnik sowie pharmazeutische Technologien besonders hohen Zuspruch.

Auch die Delegationsreise, die von der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen und der VBU Vereinigung deutscher Biotechnologieunternehmen im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums durchgeführt wurde, vermittelte einen Eindruck von der boomenden chinesischen Life Science Branche. China ist bereits heute nach Japan der zweitgrößte Biotechnologiemarkt in Asien. Ziele der Reise waren neben der Partnering-Veranstaltung auf der AchemAsia u.a. die chinesischen Biotech-Zentren in Peking und Shanghai.

Veranstalter kooperieren mit vielen Partnern

China ist heutzutage mehr denn je ein globaler „Hot Spot“ für die chemische Prozessindustrie. Mit jährlichen Wachstumsraten von deutlich über 10% besitzt dieser Industriezweig eine Schlüsselposition in der Wertschöpfungskette des Landes. Auch die Biotechnik soll zum Motor der chinesischen Wirtschaft werden. „Vor diesem Hintergrund bietet unser langfristiges Engagement in China und die Organisation der AchemAsia seit 1989 nach dem Vorbild der ACHEMA in Frankfurt am Main das ideale Umfeld für die internationalen Ausrüsterbranchen, um neue Kontakte in dem sich rasant entwickelnden chinesischen Wirtschaftsraum auszubauen“, erklärte Professor Gerhard Kreysa, Geschäftsführer der DECHEMA.

Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main kann auf eine nahezu 20jährige Erfahrung bei der Organisation der AchemAsia zurückblicken. „Ein solides Netzwerk mit der chinesischen Fachcommunity und gute persönliche Beziehungen sind die Garantie für die stetig positive Entwicklung der AchemAsia“, betonte Kreysa. Die DECHEMA arbeitet bei der Vorbereitung der AchemAsia in enger Kooperation mit ihren chinesischen und internationalen Partnern zusammen. Die Chemical Industry and Engineering Society of China als Mitveranstalter und über 30 weitere Organisationen aus Asien und der ganzen Welt haben wesentlich zum Erfolg der AchemAsia 2007 beigetragen.

 

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