Vaskularisierung perfundierter Lab-on-a-chip Systeme mit integrierter Online-Überwachung

18353 BR

Forschungsstelle 1:   

Forschungsinstitut für Leder und
Kunststoffbahnen gGmbH (FILK)
Meißner Ring 1-5

09599 Freiberg

Projektleiter 1: Dr. I. Prade

Forschungsstelle 2:

Fraunhofer-Gesellschaft e.V.
Fraunhofer-Institut für Werkstoff-
und Strahltechnik IWS
Winterbergstr. 28

01277 Dresden
Projektleiter 2: Dr. Frank Sonntag

Forschungsstelle 3:

Westsächsische Hochschule Zwickau
Leupold-Institut für Angewandte Naturwissenschaften
Dr.-Friedrichs-Ring 2a

08056 Zwickau
Projektleiter 3: Prof. Dr. P. Hartmann

Laufzeit: 01.10.2014 - 31.03.2017




Ziel des Projektes ist eine Optimierung der in vitro Gewebezüchtung durch Einführung eines Versorgungsnetzes in Lab-on-a-chip Systeme. In einem perfundierten Mikro-Bioreaktor soll vor der Kultivierung von Geweben ein mit Zellen besiedeltes und auf Kollagen basierendes, biodegradierbares Gefäß eingesetzt werden. Dieses wird von außen versorgt und kann bei Bedarf in das umliegende Gewebe einsprossen, so dass ein dreidimensionales vaskularisiertes, naturähnliches Gewebe entsteht. Zur Überwachung und Charakterisierung dieses hohlfaserbasierten Bioreaktorsystems ist die Entwicklung eines Online Überwachungssystems vorgesehen, mit dem die Versorgung und die Stoffwechselaktivität der Zellen in Echtzeit bestimmt werden kann.

Das beantragte Projekt richtet sich vor allem an klein- und mittelständische Unternehmen, die die gewonnenen Erkenntnisse zur Entwicklung tierversuchsfreier Testsysteme, Bioreaktoren oder Bioplotter nutzen können. Mit der künftigen innovativen Technologieplattform wird ein neues und sehr leistungsfähiges Werkzeug für Forschung und Entwicklung in den Bereichen Tissue Engineering, Drug Screening und Toxizitätstestung zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse könnten für die Bereitstellung von Dienstleistungen für Unternehmen der Biomedizintechnik, zum Aufbau von Servicezentren zur Züchtung autologer Implantate oder zur Entwicklung neuartiger, hohlfaserbasierter kollagener Medizinprodukte eingesetzt werden.

zurück

BMWi-Logo Das IGF-Vorhaben Nr. 18353 BR der Forschungsvereinigung DECHEMA, Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
Jetzt Mitglied werden