Generierung realitätsnaher Aerosole durch Desublimationsprozesse

19061 N

Forschungsstelle 1:

Technische Universität Kaiserslautern,

Lehrstuhl für Mechnaische Verfahrenstechnik 
Projektleiter 1: Prof. Dr. Sergiy Antonyuk 
Laufzeit: 01.03.2016 - 28.02.2019

Im ersten Teil des Verbundprojektes MPaC wurden Sensoren zur Charakterisierung der Partikelstruktur entwickelt und mit dem im Teilprojekt 5c entwickelten Aerosolgenerator getestet. Dieser erzeugt durch Desublimation definierte, nichtsphärische Partikeln. Um die Sensoren im neuen Projekt auf prozessrelevante Partikelstrukturen und Prozesstauglichkeit zu testen, sollen Partikel mit komplexer Struktur hergestellt werden, die in realen Prozessen auftreten. Das neue Forschungsziel umfasst die Entwicklung und den Aufbau des Generators, sowie die Bereitstellung für die Sensorsysteme. Der Generator soll industrielle Prozesse im Labormaßstab nachbilden, um die Einsatztauglichkeit der Sensoren für reale Prozesse zu überprüfen. Weiterhin soll die Partikelbildung bzw. die Oberflächenmodifikation untersucht werden. Sie sollen durch eine mehrstufige Desublimation generiert werden. Dazu wird eine neue Anlage mit mehreren Expansionskammern und Düsen entwickelt. Durch die mehrstufige Entspannung verschiedener sublimierter Materialien und der damit verbundenen Bildung von Desublimationskeimen soll die Partikelstruktur definiert eingestellt werden. Durch die Erkenntnisse aus den Messungen am speziell entwickelten Aerosolgenerator wird der erfolgreiche Einsatz der Sensorsysteme an industriellen Prozessen sichergestellt. Außerdem sollen die Generierungsvorgänge im Labormaßstab genauer untersucht werden, damit die Entstehung von verschieden geformten Partikeln in industriellen Prozessen besser verstanden wird. Bei kommerziellen Aerosolgeneratoren steht die Generierung sphärischer Partikeln mit definiertem Durchmesser oder zufällig geformter Strukturen im Vordergrund. Durch einen Generator für definiert strukturierte Partikeln wird die Produktpalette von KMUs erweitert. Außerdem ist es über das Verbundprojekt hinaus möglich, den Einsatz kommerzieller Sensorsysteme von KMU für komplexe und praxisrelevante Partikeln zu testen.

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BMWi-Logo Das IGF-Vorhaben Nr. 19061 N der Forschungsvereinigung DECHEMA, Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
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