Methoden zur Auslegung und Simulation von Metall-Glas-Klebungen im Bauwesen

19158 N

Forschungsstelle 1: RWTH Aachen

Lehrstuhl für Stahl- und Leichtmetallbau

Mies-van-der-Rohe-Str. 1

52074 Aachen

Projektleiter 1: Dipl.-Ing. Carl Richter
Forschungsstelle 2:

RWTH Aachen

Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik (ISF)

Pontstraße 49

52062 Aachen 

Projektleiter 2: Dipl.-Ing. A. Schiebahn
Forschungsstelle 3: RWTH Aachen

Institut für Angewandte Mechanik

Mies-van-der-Rohe-Straße 1

52074 Aachen

Projektleiter 3: Dr. Jaan Simon 
Laufzeit: 01.01.2017 - 30.06.2019

Jede lastabtragende geklebte Verbindung in Deutschland benötigt für die Zulassung eine Genehmigung der Bauaufsicht. Diese Verfahren sind sehr kosten- und zeitintensiv. Vorbehalte gegenüber lastabtragenden geklebten Verbindungen rühren vor allem daher, dass keine konsistente Methodik zur Auslegung und  zur zuverlässigen Simulation dieser Verbindungen vorliegt. Mit diesem Projekt soll  eine konsistente Auslegungsmethodik von Klebverbindungen im Bauwesen, insbesondere unter Berücksichtigung der modell- und spannungszustandsabhängigen Materialparameter geschaffen werden. Dazu werden Kennwertversuche durchgeführt, die die Materialmodellierung, eine Validierung der aufgestellten Materialmodelle an typischen Struktursituationen und bauteilähnlichen Strukturen und Schädigungen (Mullins-Effekt) berücksichtigen. Die Ergebnisse werden KMU, wie z.B. Ingenieurbüros, Metallbauern und Fassadenbauern als Leitfaden bzw. Handbuch inklusive der Beschreibung einfach zu realisierender Kennwertversuche zu Verfügung gestellt.

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BMWi-Logo Das IGF-Vorhaben Nr. 19158 N der Forschungsvereinigung DECHEMA, Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
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