Entwickl. eines zellulären, artifiziellen, Lab-on-a-chip basierten Nierenmod. als Grundlage f. d. tierversuchsfreie Substanztestung, Krankheits- und Schädigungsmod. d. Niere sowie d. individualisierte Therapie durch ein implantierbares Nierenersatzsystem

19175 BR

Forschungsstelle 1:

Fraunhofer-Gesellschaft e.V.

Fraunhofer-Institut für Werkstoff-

und Strahltechnik IWS

Winterbergstraße 28

01277 Dresden
Projektleiter 1: Dr. F. Sonntag
Forschungsstelle 2:

Technische Universität Dresden

Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus

Zentrum für Translationale Knochen-,

Gelenk- und Weichgewebeforschung

Fetscherstraße 74

01307 Dresden

Projektleiter 2: Dr. A. Lode
Forschungsstelle 3:

Technische Universität Dresden

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus

Medizinische Klinik III – Bereich Nephrologie

Fetscherstraße 74

01307 Dresden
Projektleiter 3: Prof. Dr. B. Hohenstein
Laufzeit: 01.09.2016 - 28.02.2019

Dreidimensionale, organtypische Gewebekulturen der Niere können in der Zukunft Gewebe- und Zellfunktionen bedeutend besser abbilden als klassische Zellkulturmodelle. Sie sind deshalb von großem Interesse in der individualisierten Medizin, der pharmazeutischen Industrie sowie der medizinischen Forschung. In diesem Projekt soll ein artifizielles Lab-on-a-Chip-basiertes zelluläres Nierenmodell entwickelt werden, um künftig ohne Tierversuche Substanzen, wissenschaftliche Krankheits- und Schädigungsmodelle zu testen und langfristig die individualisierte Therapie durch ein implantierbares Nierenersatzsystem zu ermöglichen. Ein solches Modell stellt eine interdisziplinäre Herausforderung für die Lebens- und Ingenieurswissenschaften dar. Somit profitieren von dieser Entwicklung sowohl KMU im medizinisch/biologischen Sektor als auch im Bereich Maschinenbau und Elektrik/Elektronikentwicklung. Konkret sollen im Projekt die glomeruläre Filtrationsbarriere sowie die tubulären Stränge der Niere - also die wichtigsten Bestandteile für Filtration und Rückresorption - als Zellkulturmodelle nachgebildet werden.

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Hinweis Grafik Das IGF-Vorhaben Nr. 19175 BR der DECHEMA e.V. (ehemals Forschungsvereinigung Forschungsgesellschaft für Messtechnik, Sensorik und Medizintechnik e.V.), Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und –entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.


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