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11.05.2006

ACHEMA aktuell: Zertifikatehandel – Erfahrungen und Perspektiven aus Sicht der Chemischen Industrie

Podiumsdiskussion
Forum, Ebene 0, HotSpot
19. Mai 2006, 11.00 Uhr

Seit 1. Januar 2005 werden in Deutschland und Europa Zertifikate für Treibhausgas-Emissionen gehandelt mit dem Ziel, einen Teil der Klimaschutzverpflichtung aus dem Kyoto-Protokoll für Europa zu erfüllen.

Die chemische Industrie ist neben der Metallerzeugung eine der energieintensivsten Industriezweige. Energiekosten tragen zu einem erheblichen Anteil (in einigen Fällen bis zu 50% und mehr) zu den Herstellungskosten ihrer Produkte bei. Die chemische Industrie ist daher in besonderem Maße direkt und indirekt vom Zertifikatehandel und dessen Auswirkungen betroffen: Direkt, da sie mit 108 Anlagen der Energieerzeugung selbst am Emissionshandel teilnimmt, indirekt aufgrund ihres hohen Strombedarfs und die auch durch den Zertifikatehandel de facto verursachten höheren Strompreise.

Mit der Podiumsdiskussion „Zertifikatehandel – Erfahrungen und Perspektiven aus Sicht der chemischen Industrie“ im Rahmen der ACHEMA 2006 wird im Kontext der chemischen Industrie aus verschiedenen Blickwinkeln Bilanz aus den bisherigen Erfahrungen mit dem Instrument des Emissionshandels und dessen Auswirkungen gezogen. Mögliche Perspektiven angesichts des in Kürze erwarteten Allo­kationsplans für die zweite Handelsperiode werden diskutiert.

Teilnehmer der Diskussion sind:

Ernst Schwanhold
BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen
Leiter des Kompetenzzentrums Umwelt, Sicherheit und Energie der BASF

Dr. Jan Christoph Zink,
Degussa AG
Referent Energiepolitik und Energiesteuern der Degussa Energiewirtschaft

Dr. Henning Rentz,
RWE Power AG, Essen
Leiter Energiepolitik der RWE Power

Ministerialrat Franzjosef Schafhausen
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin
Leiter Arbeitsgruppe Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, Umwelt und Energie

Dr. Jörg Rothermel (Moderation)
Verband der Chemischen Industrie e.V., Frankfurt am Main

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