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14.05.2006

DECHEMA-Medaille

für herausragendes Engagement für die Chemische Technik –

Ehrungen für Prof. Gerhard Emig und Dr. Wolfram Wagner

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Emig, Erlangen, und Dr.-Ing. Wolfram Wagner, Dormagen, werden am 14. Mai 2006 anläßlich der Eröffnungssitzung zur ACHEMA 2006 in Frankfurt am Main mit der DECHEMA-Medaille geehrt. Mit dieser 1951 zum 25jährigen Bestehen der DECHEMA gestifteten Medaille werden hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Technik ausgezeichnet.

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Emig, Erlangen, wird die DECHEMA-Medaille zuerkannt für seine außerordentlichen Verdienste um die Technische Chemie in Forschung, Forschungsförderung und Lehre sowie für sein erfolgreiches Wirken für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie in der DECHEMA.

Dr.-Ing Wolfram Wagner, Dormagen, wird die DECHEMA-Medaille zuerkannt für seine herausragenden Verdienste um die Verfahrenstechnik, die engagierte Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und für seine entschlossenen Beiträge zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit der DECHEMA mit anderen Fachgesellschaften.

Prof. Dr.–Ing. Gerhard Emig (Jahrgang 1938) studierte Chemie an der Technischen Hochschule in Darmstadt und promovierte dort 1965 am Institut für Chemische Technologie zum Dr.-Ing.. Danach war er unter Leitung von Prof. Hanns Hofmann bis 1974 maßgeblich am Aufbau der neu gegründeten Technischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg beteiligt. 1975 habilitierte er sich in Erlangen und wurden 1978 zum Professor berufen. 1988 erhielt er den Ruf auf den Lehrstuhl für Chemische Technik an der Universität Karlsruhe. 1992 folgte er dem Ruf auf den Lehrstuhl für Technische Chemie I an der Universität Erlangen-Nürnberg als Nachfolger von Prof. Hanns Hofmann, dem er bis zu seiner Emeritierung treu blieb.

Über 200 wissenschaftliche Publikationen, darunter Monographien und weit verbreitete Lehrbücher dokumentieren seine breite wissenschaftliche Arbeit, die sich auf die heterogene Katalyse, die Reaktortechnik, die Formulierung kinetischer Modelle und die Gasphasenabscheidung konzentrierte. Von 1993 bis 2004 war er Mitglied des DECHEMA-Vorstandes. Von 1994 bis 2004 leitete er den DECHEMA-Forschungsausschuß Chemische Reaktionstechnik. Er war Mitglied des DECHEMA-Forschungskuratoriums und des Kuratoriums des Karl-Winnacker-Institutes. Im Sachverständigenausschuß der Max-Buchner-Forschungsstiftung wurde unter seiner Diskussionsleitung mancher DECHEMA-Preisträger nominiert.

Dr.-Ing. Wolfram Wagner (Jahrgang 1943) studierte an der Technischen Universität Braunschweig Maschinenbau und legte dort 1968 sein Diplom ab. Nach einem Jahr in der Industrie bei BBC in Mannheim kehrte er an das Institut für Strömungsmaschinen der Universität zurück und promovierte dort 1972. Im Jahr darauf begann seine erfolgreiche Karriere bei der Bayer AG. Nach Tätigkeiten im Ausland und in verschiedenen Betrieben übernahm er 1983 die Leitung des Fachbereiches Technische Verfahrensentwicklung im Zentralbereich Ingenieurwesen. 1986 wurde er zum Direktor ernannt und übernahm 1990 die Leitung des Ressorts Technische Entwicklung/Angewandte Physik, das später in den Servicebereich Zentrale Technik umgewandelt wurde. 2001 übernahm er die Leitung des gesamten Ingenieurbereichs der Bayer AG, den er 2002 in die neue Servicegesellschaft Bayer Technology Services GmbH überführte und deren Geschäftsführung er übernahm.

Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2005 gelang es ihm, dieses Ingenieurunternehmen erfolgreich am Weltmarkt zu plazieren. Von 2000 bis 2005 gehörte er dem DECHEMA-Vorstand an, weiterhin wirkte er im DECHEMA-Forschungskuratorium und im Verwaltungsausschuß der Max-Buchner-Forschungsstiftung mit. Als Mitglied des DVCV-Kuratoriums hat er sich sehr erfolgreich für die Intensivierung der Zusammenarbeit von GVC und DECHEMA engagiert. Unter seinem Vorsitz verlegte die GVT Forschungsgesellschaft Verfahrenstechnik ihren Sitz zur DECHEMA.

Fotos von der Preisverleihung sind auf Anfrage erhältlich bei:
DECHEMA e.V., Öffentlichkeitsarbeit, Theodor-Heuss-Allee 25,
60486 Frankfurt/M, Tel.: 069/7564-267 oder E-Mail:
bzw. sind im Internet unter www.dechema.de, Presse, als Download verfügbar.

 

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