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26.06.2012

Aussteller sehr zufrieden mit der internationalsten ACHEMA aller Zeiten

Mit stabilen Aussteller- und Besucherzahlen hat die ACHEMA 2012 am Freitag ihre Pforten geschlossen. Fünf Tage lang informierten sich 167.000 Teilnehmer über die Angebote der 3.773 Aussteller, die diese auf 136.400 m² Ausstellungsfläche präsentierten. Von der Laborausrüstung über Komponenten und den Anlagenbau bis hin zur Verpackungsstraße war zu sehen, was in Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie gebraucht wird. Allein die Ausstellungsgruppe "Pumpen, Kompressoren und Armaturen" umfasste erstmals mehr als 1.000 Aussteller. Besonderes Augenmerk galt in allen Bereichen den Fokusthemen Energie und Bioökonomie.

"Wir freuen uns besonders, dass die neue Hallenaufteilung so gut angenommen wurde", sagte Dr.-Ing. Thomas Scheuring, Geschäftsführer der DECHEMA Ausstellungs-GmbH, zum Abschluss der Veranstaltung. Die erstmals zur Verfügung stehende Halle 11 fand bei Ausstellern und Besuchern der Gruppe "Mess-, Regel- und Prozessleittechnik" großen Anklang. Aber auch die Labor- und Analysentechnik und die Thermischen und Mechanischen Verfahren zogen starke Besucherströme an. Vom neuen Geländeplan profitierte außerdem die Pharma-, Verpackungs- und Lagertechnik, die nunmehr die komplette Halle 3 belegte. Mit fast 50% ausländischen Ausstellern aus insgesamt 56 Ländern war die ACHEMA zudem internationaler als je zuvor. "Das zeigt, dass die ACHEMA gerade in unseren stark globalisierten Branchen die Leitveranstaltung ist und bleibt. Globalisierung heißt nicht nur, dass Europäer und Amerikaner nach Asien gehen - umgekehrt kommen asiatische Aussteller und Besucher zunehmend nach Europa", erläuterte Scheuring. Das zeigte sich auch in den Ausstellerzahlen: Mehr als 200 chinesische und mehr als 150 indische Firmen präsentierten ihre Angebote. Aber auch zahlreiche europäische und US-Unternehmen nutzten wieder die Gelegenheit, bei der alle drei Jahre stattfindenden Ausstellung ihre Innovationen vorzustellen.

Die Aussteller zeigten sich ebenfalls zufrieden mit der Resonanz. "Der Einfluss der ACHEMA ist ungebrochen", sagte Dr.-Ing. Michael Thiemann, CEO der ThyssenKrupp Uhde GmbH und Vorsitzender des ACHEMA-Ausschusses, bei der Zwischenbilanz-Pressekonferenz am Mittwoch. Auch andere Aussteller äußerten sich positiv über Zahl und Qualität der Besucher. "Für uns lief die Messe sehr erfolgreich und deutlich besser als 2009, sogar besser als im Jahr 2006 vor der Krise. Auf unseren drei Messeständen hatten wir einen sehr hohen Anteil an internationalem Fachpublikum zu Besuch, mit einer deutlich wachsenden Zahl von Kunden aus Asien", so das Resümée von Friedbert Klefenz, Bosch Packaging Technology. Ähnlich sieht es Karsten Just von Bartec Holding: "Noch bemerkenswerter als die reinen Zahlen ist die Tatsache, dass die Besucherqualität sehr hoch war." Umgekehrt beurteilten nach den Ergebnissen der Besucherbefragung mehr als 83% der Besucher die Qualität der ACHEMA mit "gut" oder "sehr gut".

Der Kongress mit 900 Vorträgen und zahlreichen Gast- und Partnerveranstaltungen gab einen Ausblick auf die Themen, die die Branche in der nahen und mittleren Zukunft beschäftigen werden. Zu den Spitzenreitern zählten dabei Vorträge zur Energiegewinnung und -speicherung und zur Biomassenutzung. Aber auch Vortragsreihen aus der Materialwissenschaft, zur Bionik und zu Chemieparks stießen auf außerordentlich hohe Resonanz. "Wir haben die Fokusthemen richtig gewählt", sagte Prof. Dr. Kurt Wagemann, Geschäftsführer der DECHEMA e.V. "Die nachhaltige Nutzung von Energie und Rohstoffen ist eine zentrale Frage gerade für die chemische Industrie, die in der Wertschöpfungskette weit vorne steht und damit für andere Branchen als Impulsgeber dient."

Die ACHEMA-Community richtet ihre Blicke nun nach China, wo vom 13.-16. Mai 2013 in Beijing die 9. AchemAsia stattfindet. Ab dem 15. Juni 2015 heißt es dann wieder: Das Herz der Prozessindustrie schlägt für eine Woche auf der ACHEMA in Frankfurt.

Die ausführlichen Ergebnisse der Besucher- und Ausstellerbefragung werden in den nächsten Wochen veröffentlicht.

 

 

29/2012

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