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02.07.2012

Alwin-Mittasch-Preis 2012 für Graham Hutchings und Takashi Tatsumi

Den Alwin-Mittasch-Preis 2012 der DECHEMA teilen sich Professor Graham Hutchings vom Cardiff Catalysis Institute (United Kingdom) und Professor Takashi Tatsumi vom Tokyo Institute of Technology, Yokohama (Japan). Die mit 10.000 € dotierte Ehrung wird an Forscher verliehen, die sowohl die Grundlagen der Katalyse erweitert als auch beispielhafte Anwendung in der industriellen Praxis gefunden haben. Graham Hutchings erhält die Auszeichnung für seine herausragenden innovativen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Edelmetallkatalyse und hier insbesondere für seine Pionierarbeit zur Goldkatalyse. Takashi Tatsumi wird geehrt für die Entdeckung neuartiger Titanzeolithe und ihre Übertragung in industrielle Oxidationsprozesse. Die Preisverleihung findet während des 15th International Congress on Catalysis am Abend des 5. Juli 2012 in München statt.

 

Der Alwin-Mittasch-Preis der DECHEMA wurde 1990 von der BASF gestiftet und wird in der Regel alle drei Jahre vergeben.

 

Graham Hutchings, geboren 1951, studierte Chemie am University College London. Nach seiner Promotion im Jahr 1975 arbeitete er in verschiedenen Positionen bei ICI Petrochemical Division. 1981 wurde er zu AECI Ltd. in Südafrika abgeordnet, wo er sein Interesse für die Gold-Katalyse entwickelte. Ab 1984 war er an der University of Witwatersrand (Südafrika) und dem Leverhulme Centre for Innovative catalysis in Liverpool (UK) beschäftigt, bevor er 1997 seine aktuelle Position an der Universität Cardiff übernahm. Dort ist er Direktor des Cardiff Catalysis Institute. Graham Hutchings erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den EFCATS François Gault Lectureship 2005 und der IPMI Henry J. Albert Award 2011. Im Jahr 2009 wurde er zum Fellow of the Royal Society gewählt und ist derzeit unter anderem Editor des Journal of Catalysis und gewählter Präsident der Faraday Division of the Royal Society of Chemistry.

 

Takashi Tatsumi, geboren 1948, studierte von 1966 bis 1972 an der University of Tokyo, wo er im März 1972 seinen Master of Engineering mit Hauptfach Industrielle Chemie erhielt. Im Jahr 1981 erlangte er ebenfalls an der University of Tokyo seinen Doktortitel. Dort arbeitete er dann in verschiedenen Positionen bis 1998. Dann wechselte er zur Yokohama National University, wo er bis 2005 als Professor für Materials Science & Chemical Engineering tätig war. Seit April 2005 ist er Professor in der Abteilung Katalytische Chemie im Chemical Resources Laboratory des Tokyo Institute of Technology. Takashi Tatsumi ist Mitglied in vielen akademischen Gesellschaften. Unter anderem ist er Präsident der Catalysis Society of Japan und der Japan Association of Zeolites sowie Vize-Präsident des Japan Petroleum Institute. Er erhielt unter anderem den Catalysis Society of Japan Award 2003 und den Science & Technology Award des japanischen Wissenschaftsministers 2005. Tatsumi ist ferner Editor des Journal of Molecular Catalysis A Chemical und Mitglied des Editorial Boards von ChemSusChem.

 

Fotos der Preisträger und von der Preisverleihung sind erhältlich bei der Öffentlichkeitsarbeit der DECHEMA e.V., Tel.: 069/7564-277, Fax: 069/7564-272, E-Mail 

 

 

 

31/2012

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