Ökolabel - Qualitätssicherung oder Marketingtrick?

12. März 2015 DECHEMA-Haus, Frankfurt am Main

733. DECHEMA-Kolloquium am Donnerstag, den 12. März 2015 um 15:00 Uhr im DECHEMA-Haus, Frankfurt am Main, Ende gegen 18:30 Uhr, Imbiss im Anschluss

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Der Wunsch der Verbraucher, nachhaltig hergestellte Produkte zu kaufen und Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, ist für die Anbieter ein zunehmend wichtiger Aspekt bei dem Design von Angeboten. Daher haben verschiedenste Interessensorganisationen – sowohl von Verbraucher- als auch von Anbieterseite – Zertifizierungsverfahren entwickelt, die dem Verbraucher eine einfache Beurteilung der Angebote ermöglichen sollen. Diese Zertifizierungen ermöglichen den Herstellern einerseits potentielle Wettbewerbsvorteile, sorgen andererseits aber auch für Mehrkosten. In der publizierten öffentlichen Meinung scheiden sich außerdem die Geister darüber wie aussagekräftig diese Label sind. So reichen die Einschätzungen von „erfreuliche Hilfestellungen für den Verbraucher“ bis zu Verdächtigungen, die dahin tendieren, dass ein nachhaltiges oder auch speziell ökologisches Bewusstsein nur vorgetäuscht wird.

Mit dem Kolloquium möchten wir durch Beleuchtung der Aspekte Durchführung einer Zertifizierung, Kundenverhalten und Einfluss auf das Produktdesign in der Industrie zur Objektivierung der Diskussion beitragen.

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Gesetzliche und privatrechtliche Anforderungen an die Herstellung und Kontrolle von Biolebensmitteln
Dipl.-Ing. Boris Liebl, Forschungsinstitut für biologischen Landbau, FiBL, Frankfurt am Main

Vertrauenseigenschaften und Labelling: Die Verbraucherperspektive
Prof. Dr. Achim Spiller, Agrarökonomie und Rurale Entwicklung, Universität Göttingen

Nachhaltige und zertifizierte Vanille aus Madagaskar: Über Werte und Wertschöpfung
Clemens Tenge, Symrise AG, Holzminden

Zertifizierung von Naturkosmetik
Sven Gehrig, WALA Heilmittel GmbH, Bad Boll

Moderation:
Dr. Leo Nick, DECHEMA e.V., Frankfurt am Main  

 

Hinweis:

Auf Grund von Baumaßnahmen auf dem DECHEMA-Gelände, die sich noch bis Ende des Jahres 2015 hinziehen werden, stehen für Kolloquiumsbesucher nur sehr wenige Parkplätze zur Verfügung. Bitte benutzen Sie Parkhäuser in der Umgebung oder öffentliche Verkehrsmittel.

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