Trends in Bioanalytical Imaging - Analytics and Applications
DECHEMA-Haus, Frankfurt am Main
27.05.2013
- 28.05.2013
| Forschungsstelle 1: |
Institut für Energie und Umwelttechnik e.V. IUTA |
| Forschungsstelle 2: |
Universität Leipzig, Institut für Analytische Chemie |
| Forschungsstelle 3: |
Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH |
| Projektleiter 1: | Dr. T. Teutenberg |
| Projektleiter 2: | Prof. Dr. D. Belder |
| Projektleiter 3: | Volkmar Stein |
| Laufzeit: | 01.10.2011 - 31.12.2013 |
Das Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und Evaluierung eines mikrofluidischen Chips für die Flüssigkeitskeitschromatografie, der die direkte Ankopplung an ein beliebiges Massenspektrometer erlaubt und eine Druckstabilität bis maximal 1000 bar aufweist. Der Chromatografie-Chip soll zusätzlich über eine Temperierung verfügen, so dass Temperaturgradienten mit einer Heizrate von 30 °C/min generiert werden können. Die Temperatur soll dabei in einem Bereich zwischen 30 und 200 °C einstellbar sein. Dieser Chip wird als offene Plattform entwickelt, so dass allen interessierten kmU einen direkten Zugang zu dieser hoch innovativen Technologie haben.
Laut aktueller (2011) Angaben des BMBF beschäftigt die Branche Mikrosystemtechnik in Deutschland rund 766.000 Mitarbeiter, bei einem Umsatzvolumen von mehr als 82 Milliarden Euro in 2009. Es werden Wachstumsraten von bis zu 10 % jährlich prognostiziert. Die Schlüsseltechnologie Mikrosystemtechnik gehört damit zu den wichtigsten Innovationsmotoren überhaupt. Gleichzeitig ist festzustellen, dass sich der Mikrosystemtechnik-Markt durch einen besonders großen Anteil hoch spezialisierter Mittelständler auszeichnet, die kundenspezifische Lösungen anbieten. Der in diesem Projekt zu entwickelnde Chromatografie-Chip schafft die Grundlagen für eine weitergehende Produktentwicklung im Bereich der Mikrosystemtechnik, die von allen interessierten kmU umgesetzt werden kann.
Das IGF-Vorhaben Nr. 392 ZBG der Forschungsvereinigung DECHEMA e.V., Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und –entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.