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Kompetenzsicherung und -weiterentwicklung in der Sicherheitstechnik

Der Forschungsausschuss Sicherheitstechnik in Chemieanlagen hat im März 2004 ein Positionspapier zur Situation von Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Sicherheitstechnik in Chemieanlagen als gemeinsamen Standpunkt aller dort vertretenen Seiten aus Industrie, Behörden, Hochschul- und Forschungsinstituten formuliert. Einige wichtige Thesen lauten:

- Das hohe Niveau der Sicherheit deutscher Chemieanlagen stellt einen Wettbewerbsvorteil dar und ist Voraussetzung für die öffentliche Akzeptanz

- Sicherheitsforschung ist Voraussetzung für qualifizierte Lehre und Ausbildung

- Die Verantwortung für Erhalt und Weiterentwicklung sicherheitstechnischer Kompetenz muss gemeinsam von Wirtschaft und Staat wahrgenommen werden.

In einem Rundtischgespräch im November 2004 begrüßten Vertreter von Firmen und Institutionen die Initiative des Forschungsausschusses und bestärkten die Notwendigkeit, die in Deutschland vorhandene Kompetenz in der Sicherheitstechnik durch ein abgestimmtes Vorgehen zu sichern und weiterzuentwickeln. Als wesentlicher Aspekt der Sicherung von Kompetenz und Akzeptanz wurde die explizite Präsenz des Themas Sicherheitstechnik in der öffentlichen Forschungsförderung bezeichnet. Die Einrichtung eines Forschungsförderungsfonds, der gemeinsam von Wirtschaft und Staat gespeist wird, wurde als eine mögliche Maßnahme diskutiert. Die Teilnehmer vereinbarten für das Frühjahr 2005 einen erneuten „Runden Tisch", um das weitere Vorgehen zu konkretisieren.

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