5. Bundesalgenstammtisch

26. - 27. März 2012 Linde AG, Pullach

Mehr Informationen:  Vortragsprogramm  Posterprogramm 

Algenbiotechnologie für Ernährung und Bioökonomie

Auf dem Weg zur Bioökonomie, die eine weitgehende Ablösung fossiler durch biobasierte Rohstoffe erfordert, kommt der nachhaltigen Gewinnung von Biomasse eine Schlüsselrolle zu. Konkurrenzfähig können biobasierte Produkte nur sein, wenn deren Produktion am Ende der Wertschöpfungskette in Bezug auf Ressourcenverbrauch und Kosten optimiert ist. An deren Anfang werden dagegen eine konstante und hohe Verfügbarkeit der Rohstoffe im Einklang mit der Versorgungssicherheit für Nahrungsmittel und Tierfutter gefordert.

Die Produktion von Algenbiomasse erfüllt alle Voraussetzungen, diesem Anspruch gerecht zu werden. Ihre Erzeugung kann unabhängig von Bodenqualität und Witterungsbedingungen stattfinden, verbraucht wenig Ressourcen und verspricht hohe Biomasseausbeuten. Mikroalgen haben darüber hinaus ein hohes Potential als biotechnologische Produktionsorganismen für Treibstoffe, Nahrungs- und Futtermittel, Nahrungsergänzungsmittel, sowie pharmazeutisch wirksame Substanzen.

Aus diesem Grunde ist das Interesse an Algenbiotechnologie in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, zahlreiche Forschungsvorhaben wurden und werden derzeit durchgeführt, damit Algenbiomasse zum notwendigen Rohstoffwandel beitragen kann.

Der Bundesalgenstammtisch thematisiert die Fortschritte in Algenproduktion und Algenbiotechnologie in ihrer ganzen Breite. Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik treffen sich hier, um in lockerer Atmosphäre neue Strategien zur Nutzung von Algenbiomasse zu diskutieren, neue Forschungsthemen anzustoßen und dafür neue Partner zu finden.

 Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

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Zu Gast bei Linde AG in München-Pullach

Der nunmehr 5. Bundesalgenstammtisch ist zu Gast bei der Linde AG in München-Pullach. Linde verfügt über umfassende Erfahrung bei der kosteneffizienten Bereitstellung von CO2 für klima- und umweltfreundliche CO2-Recycling-Anwendungen. In den Niederlanden versorgt Linde zum Beispiel mehr als 550 Treibhäuser über ein 230 km langes Pipelinenetzwerk mit CO2 aus einer nahegelegenen Raffinerie. Desweiteren kooperiert Linde mit führenden Algenfirmen auf dem Gebiet des CO2-Managements. Linde entwickelt, plant und baut darüber hinaus kommerzielle Anlagen sowie Pilotanlagen für die Abtrennung von CO2 aus unterschiedlichen Quellen, wie z. B. Kraftwerke, Chemie-, Erdgasaufbereitungs-, und Biokraftstoffanlagen.

 

 Vorbereitungskomitee

Prof. Dr. Thomas Brück, TU München
Prof. Dr. Rainer Buchholz, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
Prof. Dr. Carola Griehl, Hochschule Anhalt, Köthen
Prof. Dr. Michael Hippler, Universität Münster
Prof. Dr. Hans Kistenmacher, Linde AG, Pullach
Dr. Jochen Michels, DECHEMA e.V., Frankfurt am Main
Dr. Mathias Mostertz, Linde Gas North America LLC, Murray Hill, NJ/USA
Dr. Christoph Müller-Rees, Wacker Chemie AG, München
Dr.-Ing. Kai Muffler, TU Kaiserslautern
Prof. Dr. Clemens Posten, Karlsruher Institut für Technologie - KIT
Dr. Peter Ripplinger, Subitec GmbH, Stuttgart
Dr. Rosa Rosello, Karlsruher Institut für Technologie - KIT
Dr. Kathrin Rübberdt, DECHEMA e.V., Frankfurt am Main

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