Infotag: Methoden der Prozesssimulation

19. März 2009 Frankfurt am Main

Mehr Informationen:  Vortragsprogramm 

19. März 2009 in Frankfurt am Main

Mit besonderem Fokus auf den Bereichen: Feinchemie, Feststofftechnik und Biotechnologie

 

Einladung:

Methoden des konzeptionellen Prozessentwurfs und der Prozesssimulation werden seit vielen Jahren erfolgreich in der chemischen Industrie angewandt. Kommerziell verfügbare Werkzeuge wie z.B. AspenPlus bieten umfangreiche Unterstützung, insbesondere bei der Erstellung von Massen- und Energiebilanzen. Allerdings beschränkt sich die Anwendung der verfügbaren Technologien auf Verfahren zur Herstellung chemischer Produkte mit typischen Eigenschaften wie kontinuierlicher Betrieb, vorhersagbare und modellierbare Stoff- und Gemischeigenschaften sowie fluide Phasenzustände. Es sollen Methoden diskutiert werden, mit denen insbesondere in den Branchen Feinchemie, Feststofftechnik und Biotechnologie Produktionsverfahren entwickelt werden und welche Simulationswerkzeuge dabei zum Einsatz kommen. Im Fokus stehen dabei nicht nur der eigentliche Herstellprozess sondern auch die Simulation über die Verfahrensgrenzen hinaus (Materialfluss- und Lebenszyklussimulation). Eingeleitet wird die Veranstaltung mit Beiträgen, welche den Stand der Technik in der chemischen Industrie beschreiben. Praxisberichte aus den anderen Branchen werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Vorgehensweisen verdeutlichen. Beiträge aus der Wissenschaft runden das Themenfeld ab. Schwerpunkt des Infotags wird neben dem Erfahrungsaustausch insbesondere die Diskussion und der methodische Vergleich zwischen den verschiedenen Branchen sein. Potentiale für die Übertragbarkeit bestehender Methoden bzw. die Notwendigkeit von Anpassungen und Neuentwicklungen sollen so identifiziert werden.

Der Infotag wird vom ProcessNet Arbeitsausschuss „Prozesssimulation, Prozesssynthese und Wissensverarbeitung“ unter der Leitung von Herrn Prof. G. Schembecker, TU Dortmund, gestaltet.

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