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04.07.2006

Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen

Gemeinsame Jahrestagungen der DECHEMA e.V. und der VDI-GVC vom 26. bis 28. September 2006 in Wiesbaden

Die fünften gemeinsamen Jahrestagungen der VDI-Gesellschaft für Verfahrens­technik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) und der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. finden im Verbund mit der 24. DECHEMA-Jahrestagung der Biotechnologen vom 26. bis 28. September 2006 in den Rhein-Main-Hallen Wiesbaden statt. Auch die Deutsche Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie, DBG e.V., die Forschungs-Gesellschaft Verfahrens-Technik, GVT e.V., und die Interessengemeinschaft Automatisie­rungstechnik der Prozeßindustrie NAMUR wirken an der Gestaltung des Programms mit.

Das Generalthema der diesjährigen Veranstaltung lautet „Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen“. In 30 Übersichts- und Tandemvorträgen, 220 Fach­vorträgen und über 200 Postern werden neueste Entwicklungen aus der Reaktionstechnik, Fluidverfahrenstechnik, Materialtechnik bis hin zur Produkt­verantwortung vorgestellt. Erstmals werden spezifisch auch sogenannte Fokus­themen adressiert, die den branchen- und bereichsübergreifenden Einsatz der chemischen Verfahrenstechnik erläutern und anhand von Praxisbeispielen darstellen. Hier werden die Themen Prozeßintensivierung, industrielle Wasser­bereitstellung und -nutzung, Ernährung, Verfahrenstechnik rund ums Auto und Nutzung nachwachsender Rohstoffe durch Fachleute aus der Industrie und den Hochschulen beleuchtet.

Mit den Jahrestagungen der Biotechnologen werden insbesondere Synergien in der Bioprozeßtechnik, der Biotechnologie nachwachsender Rohstoffe, der maß­geschneiderten Proteine, der Zellkulturtechnik und der Systembiotechnologie beleuchtet. Der Festvortrag „Herausforderung Zukunft – Technischer Fortschritt und Globalisierung“ von Professor Michael Jischa, TU Clausthal, greift ebenso wie die Podiumsdiskussion zum Thema „Forschungsstandort Deutschland im internationalen Umfeld“ einen wichtigen Aspekt der aktuellen Diskussion über die Zukunft des Forschungs- und Produktionsstandorts Deutschland auf.

In diesem Jahr zum ersten Mal organisieren die kreativen jungen Verfahrensin-genieure (kjVIs) der GVC den ChemCar-Wettbewerb. Dabei ist die hohe Kunst der chemischen Verfahrenstechnik gefragt, geht es doch hier um den Bau von Fahrzeugen, die ausschließlich durch chemische Reaktionen angetrieben und gesteuert werden. Dieser Wettbewerb dient nicht nur dazu, jungen Chemikern und Verfahrenstechnikern den Spaß an praktischen Arbeiten und das Erlebnis eines gemeinsamen Erfolges zu vermitteln, sondern soll auch zeigen, welche Bedeutung die Chemie und die Verfahrenstechnik für viele andere Branchen besitzen und welche Impulse von diesen beiden Disziplinen ausgehen. An den Start gehen neun Teams mit insgesamt 52 Mitgliedern von elf Universi­täten oder Fachhochschulen. Von den kjVIs wurde insbesondere auch für interessierte Schüler, Studenten und Doktoranden ein anspruchvolles Vortragsprogramm erstellt, das einen Einblick in Ausbildungsschwerpunkte und in das Berufsleben mit seinen vielfältigen verfahrenstechnischen Aufgaben und Arbeitsgebieten geben soll.

Das Veranstaltungsprogramm wird durch eine fachbegleitende Ausstellung mit Firmen aus der Chemie, der chemischen Verfahrenstechnik und der Biotechnologie ergänzt, auf der neueste kommerzielle Entwicklungen präsentiert werden und Kollegen aus Industrie und Hochschule zum Gespräch einladen. Studierenden bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit, ihre potentiellen Arbeitgeber kennenzulernen und sich über den Beruf als Chemiker oder Verfahrenstechniker zu informieren.

Programm und Anmeldung

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