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20.07.2006

ACHEMA 2006: Bestnoten von Ausstellern und Besuchern

  • Internationalität bei Ausstellern und Besuchern deutlich gestiegen
  • Aussteller bestätigen hervorragende Kontakte
  • Positive Impulse für Innovationen und Investitionen

Die ACHEMA 2006 – internationale Leitveranstaltung für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie in Frankfurt am Main - war für Aussteller und Besucher ein voller Erfolg. Alle vertretenen Branchen äußerten sich sehr zufrieden über den Verlauf und die hohe Qualität der Gespräche und Kontakte. Bereits vom ersten Ausstellungstag an berichteten zahlreiche Aussteller über neue Geschäftskontakte und Kooperationsgespräche, die sie optimistisch in die Zukunft blicken lassen.

Mit 3.880 Ausstellern aus 50 Ländern war die ACHEMA 2006 größer als ihre Vorgängerin und internationaler als je zuvor (ACHEMA 2003: 3.819 Aussteller aus 48 Ländern). Vom 15. bis 19. Mai 2006 präsentierte diese weltgrößte Leistungsschau auf 135.514 m2 Nettoausstellungsfläche das umfassendste Angebot an Systemlösungen, Ausrüstungen, technologischer Kompetenz und Service für die chemische und petrochemische Industrie, für die Pharma- und Lebensmittelindustrie und alle verwandten Branchen der Prozeßindustrie.

Rund 180.000 Teilnehmer aus 98 Ländern nutzten die ACHEMA, um sich über neue Entwicklungen und Zukunftstrends zu informieren und neue Kontakte zu schließen. Diese 28. ACHEMA habe wie keine frühere ihre internationale Bedeutung und die Innovationskraft der ausstellenden Branchen bestätigt, sagte der Vorsitzende der DECHEMA, Dr. Alfred Oberholz. Sie sei zugleich ein Spiegelbild der internationalen weltwirtschaftlichen Entwicklung.

Hohe Besucherresonanz, exzellente Kontakte

Die Zahl der qualifizierten Gespräche und internationalen Kontakte war nach Aussage vieler Aussteller so hoch wie nie zuvor. Ein Rückgang der Teilnehmerzahlen sei nicht zu spüren gewesen (-4,4% im Vergleich zu 2003), da die Besucherfrequenz der ausländischen Gäste mit mehreren Besuchstagen dies mehr als kompensiert habe und die Kontakte mit ausländischen Interessenten vielfach über 50% lagen. Der Wegfall des Sonnabends als Besuchertag wurde von den Ausstellern begrüßt. Dennoch konnten der fehlende Besuchertag und auch der mittlere Beschäftigungsrückgang von 9% in den Branchen, die die ACHEMA besuchen, nicht kompensiert werden.

Nach den statistischen Besucherbefragungen ist die Internationalität gegenüber 2003 um etwa 8% gestiegen und liegt erstmals über 30%. Das täglich erlebte Besucherspektrum und die Ausstellerkontakte signalisieren jedoch eine weit höhere „gefühlte“ internationale Besucherresonanz. Unter den internationalen Besuchern waren große Delegationen aus Japan, Indien, China und Nahost und hochkarätige Vertreter aus der Wirtschaft und wichtigen Institutionen der ausstellenden Länder.

Eine deutliche Zunahme zeigte sich bei den Besuchern aus Indien und Middle East (mit Saudi-Arabien, Israel, Iran etc), aus Asien (besonders China,Japan, Südkorea, Taiwan, Indonesien), aus den USA und Südamerika (besonders Brasilien und Argentinien), und auch aus Osteuropa (auffallend: Russische Föderation, Slowenien, Rumänien) .

Die traditionell hervorragende Fach- und Entscheidungskompetenz der Besucher sei in diesem Jahr wieder übertroffen worden. Dies berichteten u.a. der VDMA für die Hersteller verfahrenstechnischer Maschinen und Apparate, Vertreter der Automatisierungstechnik sowie der Labor- und Analysentechnik. Auch zahlreiche Vertreter aus dem Ausland, u.a. aus USA, Frankreich, Italien, Großbritannien, Schweiz, Japan, China sowie kleine Unternehmen, die zum ersten Mal auf der ACHEMA waren, berichteten über eine außerordentlich hohe Zufriedenheit und eine Vielzahl neuer Kontakte. 73% der Aussteller bewerteten ihren Erfolg auf der ACHEMA als sehr gut und gut.

33,4% der Besucher gehörten zu den Führungskräften (Inhaber, Vorstände, Geschäftsführer, Abteilungsleiter, Gruppenleiter). Bei den Berufsgruppen überwiegen die Ingenieure mit etwa 40 %; etwa 60% der Besucher kommen aus dem Umfeld der chemischen Industrie. Unter den Teilnehmern waren auch 1.039 akkreditierte Journalisten, 8.000 Studenten, ca. 800 Lehrer und 6.600 Schüler. Zahlreiche Geschäftsführer großer Unternehmen ließen es sich nicht nehmen, die Kontakte zum Nachwuchs selbst in die Hand zu nehmen, und viele Gespräche auf den Ständen waren Impulsgeber für den Berufseinstieg.

Internationalität der Aussteller deutlich gestiegen

Die Internationalität auf der Ausstellerseite übertraf mit 44,4 % alle bisherigen Veranstaltungen (2000: 37,7%, 2003: 40,9%). Berücksichtigt man beim Auslandsanteil noch die Aussteller, die mit ihrer deutschen Niederlassung oder Vertretung an der ACHEMA teilnahmen - und demzufolge in der Statistik als deutsche Firmen notieren – resultierte erstmals ein Auslandsanteil von mehr als 50%. Damit hat die ACHEMA eine völlig neue Qualität erreicht und ihren Ruf als Weltausstellung für die Prozeßindustrien endgültig gefestigt,“ sagte Professor Gerhard Kreysa, Geschäftsführer der DECHEMA, als Veranstalter der ACHEMA.

Die in der Ausstellerbeteiligung neben Deutschland (2.157 Aussteller) führenden Länder waren Italien (266 Aussteller), Großbritannien (204 Aussteller), die Schweiz (177 Aussteller), die USA (173 Aussteller), Frankreich (137 Aussteller) und die Niederlande (104 Aussteller). Die größten Steigerungsraten in der Ausstellerbeteiligung kamen insbesondere aus dem asiatischen Raum (China +185%, Südkorea +143%, Indien +61%). Aber auch Irland, die Niederlande, die USA, Italien oder die Russische Föderation haben überdurchschnittlich zugelegt. Erstmals vertreten waren Unternehmen aus Vietnam, aus den Vereinigten Emiraten, Saudi-Arabien und Kroatien.

Schon jetzt kündigten Vertreter u.a. aus China, Indien, Pakistan und Brasilien an, daß sie zur nächsten ACHEMA mit noch stärkeren Beteiligungen kommen werden. Auch für die im nächsten Jahr vom 14. bis 18. Mai 2007 in Beijing folgende ACHEMASIA zeichnet sich schon jetzt ein hohes Interesse bei Ausstellern und Besuchern ab.

Die stärksten Ausstellungsgruppen bildeten traditionell Pumpen, Kompressoren und Armaturen (945 Aussteller), gefolgt von Labor- und Analysentechnik (675), Thermische Verfahren (447), Mechanische Verfahren (389), Pharma-, Verpackungs- und Lagertechnik (365), Meß-, Regel- und Prozeßleittechnik (340) sowie Anlagenbau (288). Den deutlichsten Zuwachs an Ausstellern und Ausstellungsfläche gab es bei der diesjährigen Sonderschau „Serviceanbieter für die Prozeßindustrien“.

ACHEMA-Kongreß als Zukunftsschmiede für die Innovationen von morgen

Der internationale ACHEMA-Kongreß lieferte mit 925 Fachvorträgen, einer Fülle von neuen verfahrenstechnischen und biotechnologischen Ansätzen und mehr als 27.000 Vortragsteilnehmern einen neuen Rekord. Nahezu alle Vorträge wurden in englischer Sprache gehalten, mit sehr hoher Beteiligung von Fachleuten aus der Industrie.

Die Kombination von Ausstellung und Kongreß sei ein äußerst effizientes Forum, um neue Trends zu diskutieren, neue Kontakte zu schließen und neuen Entwicklungen zum Durchbruch zu verhelfen, so das Fazit zahlreicher hochkarätiger Teilnehmer aus Forschung und Industrie.

Überaus großen Zuspruch fanden aktuelle Themen rund um die Mikroverfahrenstechnik, Nanotechnologie, Prozeßautomatisierung, zu neuen Energieträgern auf Basis von Biomasse, zu Membrantechnik und Wassertechnologien, zu neuen Materialien für Brennstoffzellen oder zu neuen Prozeßtechniken mit Green Solvents. Aber auch die Weiterentwicklungen in allen anderen Bereichen der Verfahrenstechnik, im Anlagenbau, in der Labor- und Analysentechnik, in der Pharmatechnik und Sicherheitstechnik wie auch die Dienstleistungsangebote von Chemieparks oder Forschungsdienstleistern fanden eine sehr hohe Resonanz.

Zentrale Themen nicht nur im Kongreß und bei vielen Diskussionsforen waren die künftige Versorgungssicherheit mit Rohstoffen, die Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit von Verfahren und Produkten. Auch auf einer Podiumsdiskussion erörterten Experten die Frage, wie die Abhängigkeit vom Öl verringert werden kann. Da die Prozeßindustrien immer mehr an die Energiemärkte gebunden sind, sind die Verfügbarkeit von Rohstoffen und der Ölpreis Treiber für neue Technologien. Neue Energieträger und Chemierohstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe werden dabei eine immer wichtigere Rolle spielen. Auf der ACHEMA 2006 stellten Wissenschaftler und Ingenieure dazu bereits die ersten erprobten Verfahren und neue Lösungsansätze vor, für die ACHEMA 2009 wird hier ein Schwerpunkt erwartet.

Großes Interesse fanden auch die ACHEMA Worldwide Wirtschaftsforen mit Blick auf die besondere Dynamik der Wachstumsräume in China („China on the verge to an innovation super power“) und in der Arabischen Region („The Middle East – upcoming hotspot for the world’s process industry“), wo Branchenkenner Informationen aus erster Hand zur Diskussion stellten.

ACHEMA 2006 - Trendsetter und Innovationsbörse

“Die Chemie ist Innovationsmotor für die gesamte Wirtschaft”, erklärte Bundesforschungsministerin Annette Schavan anläßlich der feierlichen Eröffnung der ACHEMA am 14. Mai vor etwa 2.000 internationalen Gästen, darunter zahlreiche Diplomaten der ausstellenden Länder und hochrangige Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. “Wir müssen die rechtlichen und politischen Weichen auf mehr Freiheit, auf mehr Wettbewerb und mehr Autonomie stellen. Das ist das entscheidende Signal für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands”, betonte sie. Dieser Verantwortung will die Bundesregierung gerecht werden und erarbeitet derzeit eine High-Tech-Strategie, die im Sommer dieses Jahres vorgestellt wird. “Wir werden aufzeigen, wie wir in den wichtigen Technologiefeldern Forschungsförderung und rechtliche Rahmenbedingungen für Zukunftsmärkte verbinden. Wir wollen deutlich machen, daß mehr Vertrauen in die Chancen neuer Technologien den Menschen in unserem Land nutzt.” Die ACHEMA stelle eine ideale internationale Gesprächsplattform für Zukunftstrends in der Chemie dar, sagte sie.

Ebenso hob der Vorsitzende der DECHEMA, Dr. Alfred Oberholz, das Innovationspotential der ACHEMA hervor. „Die Innovationskraft ist der Dreh- und Angelpunkt für den künftigen wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes“. Und mit Blick auf die Dynamik der aufstrebenden Regionen in dieser Welt, insbesondere im asiatischen Raum, betonte er: „Die weltweite Kooperation unserer Unternehmen im Ausland ist dabei nicht nur eine Frage unseres eigenen Überlebens in einem sich wandelnden Umfeld, sondern es ist auch ein notwendiger Beitrag zur Stabilisierung der Welt“.

AchemAsia 2007 in China – nächster Treffpunkt für die ACHEMA-Community

Die nach dem Konzept der ACHEMA bereits seit 1989 in China etablierte AchemAsia, die vom 14. bis 18. Mai nächsten Jahres bereits zum siebten Mal in Beijing stattfindet, war eine frühzeitig richtige Weichenstellung der DECHEMA, erklärte Oberholz. Die AchemAsia hat sich in Fernost inzwischen zur Nr.1 für die Ausrüsterbranchen der Prozeßindustrie entwickelt, denn der asiatische Markt und insbesondere China ist auch für die internationalen ACHEMA-Aussteller ein Markt mit Zukunft.

In den Wachstumsregionen der Prozeßindustrien präsent zu sein und damit einen Beitrag zum Aufbau und Ausbau von weltweiten Netzwerken für die Prozeß- und Investitionsgüterindustrie zu leisten, wird von den Ausstellern überaus begrüßt. Denn die Globalisierung fordert mehr denn je: die Angebote müssen den Märkten folgen. Schon jetzt zeichnet sich ab, daß das Interesse an dieser 6. AchemAsia International Exhibition&Congress on Chemical Engineering and Biotechnology gegenüber 2004 nochmals deutlich zugelegt hat.

Wohin gehen die Trends? - Umweltfreundlichkeit und Ressourceneinsparung sind Leitbilder für Innovationen!

Die ACHEMA mit einer realistischen Innovationsfrequenz im Drei-Jahres-Turnus bietet die Gewähr für die Präsentation substantieller Neuentwicklungen und das Aufzeigen technologischer Trends für die Zukunft. Dr. Aldo Belloni, Vorsitzender des ACHEMA-Ausschusses und Vorstandsmitglied der Linde AG, skizzierte zur Eröffnung der ACHEMA 2006 einige Trends.

In Zeiten dramatisch steigender Energiepreise bekommt das Stichwort ’Energieeffizienz’ einen immer höheren Stellenwert. Die Hersteller bieten heute Pumpen mit einem Wirkungsgrad an, der noch vor wenigen Jahren utopisch schien. Da 20% des gesamten gewerblichen Stromverbrauchs in der EU auf Pumpenantriebe entfallen, wird klar, wie enorm das Einsparpotential ist.

Die konsequente Berücksichtigung der Lebenszykluskosten ist neben dem reinen Investitionsaufwand ein Argument geworden, das für den Kunden zählt. Auch Systemüberwachung und Störungsfrüherkennung werden immer effizienter, so daß die Installation von redundanten Systemen bei einer steigenden Zahl von Applikationen nicht mehr zwingend notwendig ist.

Der Chemieanlagenbau blickt auf ein außerordentlich erfolgreiches Jahr zurück und verzeichnet aus deutscher Sicht ein Gesamtplus von 28% im Vorjahresvergleich. In der für diese Branche schon immer bedeutsamen Nahostregion kam es im vergangenen Jahr, getrieben bekanntermaßen vom hohen Ölpreis, zu einem regelrechten Auftragsboom mit nahezu einer Verfünffachung des Auftragsvolumens. Zahlreiche Golfstaaten investieren die gestiegenen Exporterlöse in den Aufbau einer lokalen Industrie zur Rohstoffveredelung.

Die kontinuierlich steigenden Kundenansprüche an Anlagengröße und Effizienz mit einer im letzten Jahrzehnt um den Faktor drei bis zehn gestiegenen Anlagenkapazität stellen verfahrenstechnisch, aber auch logistisch und mit Blick auf das Risikomanagement eine enorme Herausforderung dar. Dies ist gerade für den europäischen Anlagenbau eine Chance im weltweiten Wettbewerb, denn nicht jeder ist in der Lage, solche Größenordnungen seriös zu handhaben.

Erwähnenswert auch, daß die noch vor wenigen Jahren propagierten Multi-Purpose-Anlagen in der Feinchemie und Pharmaindustrie zwar nach wie vor gefragt sind, inzwischen aber keineswegs mehr als Stein der Weisen gelten. Vielmehr geht der Trend, zumindest ab einer gewissen Anlagengröße, wieder in die entgegengesetzte Richtung, d.h. hin zu konsequenter Einzelprozeßauslegung und sogenannten „Dedicated Plants“. „Process Intensification“ lautet dazu ein weiteres Stichwort, dem die DECHEMA sich zusammen mit der GVC in einer eigenen Fachsektion – unabhängig von der ACHEMA – widmet.

In der Labor- und Analysentechnik geht der Trend unvermindert in Richtung einer Beschleunigung und Automatisierung sämtlicher Abläufe, angefangen von der Probennahme über die Probenvorbereitung bis zur Auswertung der Meßergebnisse. Die hierfür erforderlichen Labor-Informationsmanagement-Systeme (LIMS), die eine lückenlose Dokumentation sämtlicher Schritte erlauben, sind flächendeckend auf dem Vormarsch. Die Prozeßanalytik wird dank neu verfügbarer Technologien eine immer wichtigere Rolle spielen.

Kaum ein Bereich innerhalb der Prozeßindustrie hat in der jüngeren Vergangenheit derart an Bedeutung gewonnen wie die Automatisierungstechnik. Innovative Meß- und Regeltechnik steuert komplexe Verfrahren, sorgt für Sicherheit im Prozeß und ist die Basis für moderne Wartungskonzepte. Zunehmend erfolgt die Integration von Informations-, Kommunikations – und Automatisierungstechnologien in die Betriebsabläufe.

Als großflächige Entwicklung zeichnet sich ein Zusammenwachsen von Prozeß- und Fertigungsautomation ab.

Energieeffizienz und optimierte Ressourcennutzung durch neue Technologien und integrierte Prozesse sind in der thermischen und mechanischen Verfahrenstechnik die Leitlinien für Neuentwicklungen, deren Abnehmerbranchen neben der chemischen, petrochemischen und pharmazeutischen Industrie auch die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sowie der gesamte Life-Science-Bereich sind. Integrierte Prozesse und Supply Chain Management sind hier der Schlüssel zum Erfolg.

Auch für die Pharma- und Verpackungstechnik stellt die ACHEMA die weltweite Leitveranstaltung dar. In der Pharmaproduktion erfolgt eine zunehmende Integration der bisher nachgelagerten Qualitätskontrolle in den Herstellungsprozeß. Die Branche hat hierfür das Kürzel PAT (Process Analytical Technology) geprägt, womit neben einer optimierten Qualitätskontrolle auch ein besseres Verstehen und Steuern der Herstellungsprozesse verbunden ist. RFID oder Wireless sind derzeit die heiß diskutierten aktuellen Themen.

Unter dem neuen Label „Weiße Biotechnologie“ erobert die Biotechnologie derzeit reihenweise bisher chemisch dominierte Verfahren, angefangen von der Herstellung von Feinchemikalien über Biokraftstoffe und die Nutzung nachwachsender Rohstoffe bis hin zur Produktion von Bulkprodukten. Rund 1.000 Ausstellern der ACHEMA ordnen sich dem Querschnittsthema Biotechnologie zu. Darunter sind forschungsnahe, junge Biotech-Firmen ebenso wie die Hersteller von Ausrüstungsgütern für biotechnische Prozesse vertreten, für die die ACHEMA seit vielen Jahren die zentrale Plattform ist.

Als einer der neuen Hoffnungsträger in der Industrie wird die Nanotechnologie gehandelt. Ein Großteil derzeitiger Innovationen durch „nano“ betrifft Materialien und Oberflächen. Neue Entwicklungen auf diesen Gebieten machen zahlreiche innovative Produkte mit neuen Funktionalitäten erst möglich. Von Additiven für Lacke oder Kunststoffe bis hin zu Katalysatoren, Membranen, Therapeutika oder Diagnostika profitieren die verschiedensten Bereiche von den Neuerungen.

Der Dienstleistungssektor ist auch in der chemischen Industrie und verwandten stoffumwandelnden Industriezweigen weiter auf dem Vormarsch - ob als Chemiepark oder Forschungsdienstleister. Mit der diesjährigen Sonderschau „Service Providers for the Process Industries“ wurde hierzu eine neue Plattform für den Erfahrungsaustausch und internationale Kooperationen geschaffen.

www.achema.de

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