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Presse-Information

Press release ¤ Information de presse

13.06.2007

European BioPerspectives 2007: Positive Signale für die Zukunft der Biotechnologie
- Fast 2000 Teilnehmer diskutierten Schlüsseltechnologien für die Zukunft

Vom 30. Mai bis 1. Juni trafen sich in Köln international führende Wissenschaftler und Vertreter aus Wirtschaft und Politik, um auf der European BioPerspectives 2007 die Zukunft der Biowissenschaften zu diskutieren. Insgesamt 1.940 Teilnehmer, darunter auch über 600 Schüler und Studenten besuchten die größte Biotechnologentagung in Deutschland.

Den Auftakt bildete am 30. Mai die im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ausgerichtete europäische Konferenz „En Route to the Knowledge-Based Bio-Economy”. Der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Thomas Rachel, der Staatssekretär im BMWi, Dr. Joachim Wuermeling, und Heinz Zourek, Generaldirektor der EU, DG Enterprise and Industry, eröffneten die Konferenz. Über 560 hochrangige Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik diskutierten dort die Perspektiven „der wissensbasierten Bio-Ökonomie“ für Europa.

In zwanzig Jahren wird die Biotechnologie zu einer wichtigen Säule der europäischen Wirtschaft geworden sein, unverzichtbar für Wachstum, Beschäftigung, Energieversorgung und den Erhalt unseres Lebensstandards. Das ist eine zentrale Botschaft der auf der Konferenz präsentierten und verabschiedeten „Kölner Erklärung“ (Cologne Paper). „Mit dieser Konferenz hat die deutsche Ratspräsidentschaft ein Zeichen gesetzt, um die Rolle der Biowissenschaften für die Zukunft unserer Gesellschaft aufzuzeigen“, erklärte Thomas Rachel.

In diesem im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft initiierten und zwischen Januar bis März 2007 von 51 unabhängigen europäischen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft erarbeiteten Expertenpapier wird ein Blick in die Zukunft geworfen; es werden die Perspektiven und Herausforderungen einer wissensbasierten „Bio-Ökonomie“ für Wirtschaft und Gesellschaft bis zum Jahre 2030 diskutiert und Handlungsempfehlungen gegeben. Im Mittelpunkt standen die Themen Ernährung, Biomaterialien und Bioverfahren, Bio-Energie, Bio-Medizin sowie neue Konzepte und Technologien und auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Die Vorhersagen sollen die Politik bei der Prioritätensetzung und der Gestaltung von Maßnahmen unterstützen.

Schon heute sei die Biotechnologieindustrie der EU ein bedeutender Wirtschaftszweig mit ca. 96.500 Beschäftigten, der stärkere öffentliche Förderung verdient, betonte Dr. Christian Patermann, Europäische Kommission, Generaldirektor Forschung, vor der Presse.

Damit Europa nicht den Anschluss an den Biotech-Markt verliert, sei es unumgänglich, die Verbraucher in die Diskussion einzubeziehen: „Wir müssen mit der Bevölkerung zu einem informierten Dialog kommen“. Die Konferenzteilnehmer unterstrichen einhellig die Empfehlung des Cologne Papers: „Eine gut informierte Öffentlichkeit, die sich der Chancen und Risiken der Biotechnologie bewusst ist, stellt einen Wettbewerbsvorteil dar. Die stärkere Beteiligung der Öffentlichkeit an der europäischen Forschungspolitik ist eine klare Perspektive für die Zukunft“.

Die Konferenzergebnisse werden Eingang finden im 7. Forschungsrahmenprogramm der Gemeinschaft, wo einer der Schwerpunkte in der Förderung der Entwicklung einer europäischen wissensbasierten Biowirtschaft liegt. Die „Kölner Erklärung“ untermauert zugleich den Ansatz der Bundesregierung, den Biowissenschaften einen prominenten Platz in ihrer Hightech-Strategie einzuräumen, beispielsweise mit der neu gestarteten BMBF-Cluster-Initiative „Bioindustrie 2021“, dessen Gewinner Staatssekretär Rachel ebenfalls in Köln bekannt gab.

Anliegen dieser Initiative ist es, strategische Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gezielt zu unterstützen und die notwendigen Institutionen und Disziplinen, wie z. B. Biowissenschaften, Chemie, Physik, Informatik sowie die Ingenieurwissenschaften (z. B. Verfahrenstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Prozess- und Regelungstechnik, Analytik), frühzeitig und effizient in interdisziplinären Projektteams zusammenzuführen, um effiziente Cluster der industriellen Biotechnologie in Deutschland zu etablieren. Für die kommenden fünf Jahre sind dafür bis zu 60 Millionen Euro Fördermittel vorgesehen. Mit zusätzlichem Engagement aus der Wirtschaft sollen Forschungs- und Entwicklungsprojekte in einem Gesamtvolumen von über 150 Millionen finanziert werden.

Auf der Pressekonferenz diskutiert

„Diese European BioPerspectives sind ohne Zweifel einer nationalen Jahrestagung entwachsen und haben sich zu einer internationalen Fachkonferenz entwickelt“, bekräftigte Prof. Alfred Pühler, Vorsitzender Biotechnologie der DECHEMA. „Aufgebrochen sind wir vor mehr als 25 Jahren mit den DECHEMA-Jahrestagungen der Biotechnologen, um die Biotechnologie in Industrie, Medizin und Landwirtschaft einzuführen“, so Pühler. Was Anfang der achtziger Jahre nicht mehr als eine Vision war, ist heute in vielen Bereichen Alltag, gleichgültig ob weiße, rote oder grüne Biotechnologie.

Die große Teilnehmerzahl und das breite Bündnis von 19 Organisationen, die die BioPerpectives 2007 tragen und mitgestaltet haben, bezeichnte Prof. Rudi Balling, einer der Chairmen dieser Veranstaltung, als Beleg dafür, wie gefragt eine Veranstaltung dieser Art ist. „Langfristig gibt es aber nur dann fantastische Bioperspektiven, wenn es den Biowissenschaften gelingt, im gesellschaftlichen Diskurs für ihre Inhalte und Herangehensweisen zu werben und die Interessen der dort Beschäftigten konsequent und mit einer gemeinsamen Stimme zu vertreten“, sagte er. Eine Antwort auf diese Herausforderung sei die Fusion der bisherigen großen Vertretungen – vbbm (Verbund biowissenschaftlicher und biomedizinischer Gesellschaften) und vdbiol (Verband Deutscher Biologen und biowissenschaftlicher Fachgesellschaften. Im neuen Verband VBIO – Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland – werden erstmals 5.000 individuelle Mitglieder, über 35.000 Mitglieder in den Fachgesellschaften sowie über 80 Firmen und Institutionen vereint. „Der neue VBIO will dazu beitragen, die Perspektiven der biowissenschaftlichen Fächer, aber auch der Biowissenschaftler selbst zu verbessern. Es ist wichtiger denn je, gute Köpfe zu identifizieren, auszubilden, zu trainieren und in Deutschland bzw. im System zu halten“, erklärte Balling, neuer Vorsitzender des VBIO.

Das Fazit der Experten im Cologne Paper bezeichnete Dr. Christian Patermann als „modernstes Strategiepapier Biotechnologie“. Aus ihrer Sicht wird der Einfluss der Biotechnologie in den kommenden Jahren stetig wachsen – nicht nur in der Biomedizin und in der Pflanzenforschung, sondern gerade auch im industriellen Sektor. Hier wird in der Biotechnologie ein Schlüssel dafür gesehen, Probleme wie Rohstoffressourcen, Energieknappheit und Klimawandel anzugehen. Hochentwickelte Bioprozesstechniken können dabei umweltschonendere und effizientere Verfahren in den unterschiedlichsten Produktionsbereichen von Chemie, Pharma und Landwirtschaft ermöglichen. Auf der anderen Seite glauben die Experten, dass auch eine ganze Reihe von neuen Produkten erst durch den Einsatz biotechnologischer Methoden – etwa durch gezielt entwickelte, gentechnisch veränderte Mikroorganismen – möglich sein werden. Bis zum Jahr 2030 wird allein der industriellen Biotechnologie ein weltweites Umsatzvolumen von rund 300 Milliarden Euro prognostiziert, was rund ein Drittel der gesamten industriellen Produktion ausmachen wird.

Aber es wurden auch die Hürden auf dem Weg zur wissensbasierten Bio-Ökonomie aufgezeigt und analysiert, die u.a. die Verfügbarkeit qualifizierter Wissenschaftler, Finanzierungsfragen, steuerliche Rahmenbedingungen, Rechtsfragen oder mögliche Konflikte in der zukünftigen Gestaltung der Landwirtschaft oder auch in der Konkurrenz um Biomasse betreffen können.

Mit Bezug auf die Kölner Erklärung verwies Dr. Bernward Garthoff, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), auf die zunehmend wichtigere Rolle der Pflanzenbiotechnologie in der „knowledge-based bio-economy“. Weltweit spiegele sich das in aktuellen Anbauzahlen wider: Auf über 100 Millionen Hektar werden in 22 Ländern gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut; in Europa werden gerade einmal 70.000 Hektar gentechnisch veränderter Mais angebaut, und in Deutschland sind in diesem Jahr 2.000 Hektar im Standort-register angemeldet. „Das Potenzial wird hierzulande nach wie vor unterschätzt“, betonte Garthoff. Gerade bei nachwachsenden Rohstoffen und immer enger werdenden Energiemärkten kann die Pflanzenbiotechnologie einen großen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit leisten. Pflanzen können gezielt für die Energieversorgung oder Rohstoffversorgung der Chemie gezüchtet werden, wie zum Beispiel gentechnisch veränderter Mais, aus dem sich besonders effizient Äthanol gewinnen lässt.

„Wer glaubt, dass es reicht, in Deutschland zwar fleißig in der Pflanzenbiotechnologie forschen zu können, Produktion und Vertrieb aber hier nicht zuzulassen, der hat grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge nicht verstanden“, sagte er. Industrielle und landwirtschaftliche biotechnologische Verfahren sind oftmals nicht zu trennen, Wertschöpfungsketten seien dann zwangsläufig unterbrochen. Politik und Industrie seien deshalb gemeinsam aufgerufen, aktiv auf die Synergien und Verflechtungen aufmerksam zu machen, damit in der Gesellschaft eine offene und vor allem sachliche Information über die Chancen der Biotechnologie für Deutschland, aber auch für die EU entstehen kann.

Die Entwicklung der Biotechnologie in der Landwirtschaft wird sich ohnehin nicht in Europa entscheiden, bestätigte auch Dr. Ulrich Behrendt, Vorsitzender der Vereinigung deutscher Biotechnologie-Unternehmen (VBU) seine jüngsten Erfahrungen von einer Delegationsreise in Biotechnologiezentren in China und Vietnam. Für Länder in Asien seien ganz andere Fragen von Bedeutung als für die Europäer. Probleme wie die Vogelgrippe beispielsweise, die vietnamesische Forscher mit transgenen Pflanzen in den Griff bekommen wollen. „Um die Tiere zu impfen, will man dort in die Pflanzen, die die Vögel fressen, ein Vakzin gegen die Vogelgrippe einbauen“, erläuterte Behrendt. „Gerade in Vietnam konnten wir uns von den bemerkenswerten Forschungsleistungen besonders im Bereich der grünen Biotechnologie überzeugen. Aber auch in China betreibt eine wachsende Zahl chinesischer Institute Spitzenforschung in der Biotechnologie“. Aufgabe der VBU ist es dabei, die Potenziale zu erkennen und solche Netzwerke und Kooperationen zu fördern, nicht nur national und im europäischen Raum, sondern auch mit Indien, Israel oder den osteuropäischen Ländern, wie aktuelle Beispiele belegen.

Biotechnologie-Kongress und Ausstellung präsentieren neueste Ergebnisse

Dicht gedrängt war das ausgezeichnete Vortragsprogramm mit fünf Plenarvorträgen, 21 Übersichtsvorträgen, mehr als 100 aktuellen Wissenschaftsbeiträgen und über 260 Postervorstellungen. Von den biologischen und technischen Grundlagen der Biotechnologie bis hin zu den Innovationsfeldern medizinische, landwirtschaftliche und industrielle Biotechnologie reichte das Themenspektrum. Im Mittelpunkt standen Themen wie: - Bioinformatik - Biokatalyse - Chemische Biologie – Functional Genomics/Systembiologie - Industrielle Biotechnologie - Molekulare Medizin und personalisierte Ernährung - Nanobiotechnologie - Proteomics – Protein Engineering - Pflanzenbiotechnologie / erneuerbare Rohstoffe.

Auch bei den 105 Aussteller konnten sich die Teilnehmer über den Kongress hinaus über aktuelle Entwicklungen informieren. Gerade für die jungen Biotechnologie-Unternehmen sind ein exzellenter Zugang zur Wissenschaft wie auch zu Industriepartnern und Kapital durch Forschungs- und Technologiekooperationen von essentieller Bedeutung für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.

Preise für herausragende Innovationen

Zum ersten Mal wurden im Rahmen der BioPerspectives 2007 der VBU-Kooperationspreis und der Cologne Bio Innovation Award vergeben. Auf der von ZDF-Moderator Sven Voss moderierten Abendveranstaltung konnten Dr. Florian von der Mülbe, CEO des jungen Biotechnologie-Unternehmens CureVac GmbH in Tübingen, und Dr. Dieter Stoll, Entwicklungsleiter am NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut der Universität Tübingen, Standort Reutlingen, den mit 5.000 Euro dotierten VBU-Kooperationspreis aus den Händen des VBU-Vorsitzenden Dr. Behrendt und mit einer persönlichen Gratulation des NRW-Innovationsministers Prof. Andreas Pinkward entgegennehmen. Damit wurde die beispielhaft erfolgreiche Forschungskooperation ausgezeichnet, auf deren Grundlage sich neue Ansätze zur Erforschung der Immuntherapie zur Bekämpfung von Krebs eröffnen. „Beide Kooperationspartner konnten große Vorteile aus der gemeinsamen Forschungsarbeit ziehen und ein Alleinstellungsmerkmal am Markt entwickeln, wobei jeder für sich eine solche Aufgabe nicht hätten leisten können“, bestätigten die Preisträger.

Mit dem von BioPartners Cologne und BioCologne ebenfalls erstmals ausgelobten und mit 3.000 Euro dotierten Cologne BioInnovation Award wurden Magdeburger und Dresdner Wissenschaftler ausgezeichnet. Prof. Udo Reichl, Direktor am MPI für Dynamik komplexer Systeme in Magdeburg und Lehrstuhlinhaber für Bioprozesstechnik an der Uni Magdeburg, Dr. Yvonne Wenzel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am MPI, und Diplomand Christian Dietzsch vom Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik der TU Dresden erhielten diesen Preis für hervorragende Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Bereich der Biotechnologie mit besonderen praktischen Anwendungs- und wirtschaftlichen Verwertungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Arbeit an unterschiedlichen Bioreaktoren sind vielversprechend zur Herstellung von Impfstoffen, insbesondere gegen Influenza-Pandemien.

Schülerkongress für den Nachwuchs von morgen

Etwa 600 Schüler und Lehrer nahmen am 1. Juni an dem vom vdbiol Verband Deutscher Biologen in Kooperation mit der DECHEMA ausgerichteten Schülerkongress teil. „Bei diesem Interesse muss einem um den Nachwuchs an Biowissenschaftlern nicht bange sein“, sagte Dr. Carsten Roller für die Organisatoren. Ausbildung- und Berufsperspektiven sowie aktuelle Themen zur Medizinischen Gendiagnostik, zur DNA-Analyse bei der Abstammungsdiagnostik oder Genfood fanden großes Interesse bei den Schülern der Oberstufe. Ein Blick in die Ausstellung der Biotechnologie-Unternehmen und die Möglichkeit, an Vorträgen im Kongress teilzunehmen, erweiterte ebenfalls die Sicht der Schüler für Ausbildungsberufe und Studiengänge in den Biowissenschaften. Und wie geht es weiter im Beruf? Fast 200 Studenten und junge Akademiker nutzten den „Jobvector Career Day“, um sich über Stellenangebote und Bewerbungsstrategien zu informieren.

Neue Struktur der Biotechnologie-Gremien

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung der Fachsektion Biotechnologie am 31. Mai werden künftig die Aktivitäten aller in der Biotechnologie der DECHEMA aktiven Gremien - die bisherige Fachsektion, der Forschungsausschuss und die VBU - in der Fachgemeinschaft Biotechnologie zusammengeführt.

Dem für drei Jahre gewählten Vorstand der Fachgemeinschaft gehören an:

Prof. Roland Ulber, TU Kaiserslautern

Dr. Ulrich Behrendt, Roche Diagnostics, Penzberg (VBU-Vorsitz)

Dr. Oscar Reif, Satorius AG, Göttingen

Prof. Andreas Liese, TU Hamburg-Harburg

Dr. Hinrich Harling, KWS Saat AG, Einbeck

Prof. Alfred Pühler, Universität Bielefeld

Prof. Thomas Scheper, Universität Hannover

Dr. Hans-Jörg Hauser, Helmholtz-Zentrum für InfektionsforschungGmbH, Braunschweig.

Dr. Uwe Marx, Probiogen AG, Berlin

Prof. Dr. Susanne Grabley, HKI Jena

Anstoß zu dieser Anpassung gab eine kleine Strategiegruppe aus den Reihen der Mitglieder des früheren Fachsektionsvorstands, mit dem Ziel, die Effizienz und Übersichtlichkeit der Biotechnologie in der DECHEMA zu optimieren. Sie regte eine Mitgliederbefragung an, die im Frühjahr 2006 mit einer hohen Beteiligung wertvolle Hinweise und Anregungen für die zukünftige Arbeit der DECHEMA auf dem Gebiet der Biotechnologie gab. Das auf Basis der Anregungen entwickelte Konzept war der entscheidende Ausgangspunkt für ein gemeinsames Strategiemeeting des Fachsektionsvorstands, der Vorsitzenden der Arbeitsausschüsse und des VBU-Vorstands im Juli 2006. Es endete mit dem Konzept einer flach strukturierten Fachgemeinschaft - analog den neuen Strukturen in ProcessNet von DECHEMA und GVC - als Vorschlag zur Abstimmung durch die Mitgliederversammlung.

Kernelement der Fachgemeinschaft sind nach wie vor die Arbeitsausschüsse, in denen vom DECHEMA-Vorstand auf Zeit berufenene Experten aus akademischer Forschung und Industrie zusammenarbeiten, und die Vereinigung deutscher Biotechnologie-Unternehmen (VBU). Die Ausschüsse können bei Bedarf durch Arbeitskreise ergänzt werden, um neu entstehende Disziplinen und Forschungsthemen aufzugreifen. Mit fast 1700 Mitgliedern ist die neue Fachgemeinschaft auch weiterhin Deutschlands größte Vereinigung von Biotechnologen und als solche aktives Mitglied im neu gegründeten Verband V-BIO.

Der Tagungsband zur BioPerspectives 2007 mit den Kurzfassungen der Vorträge kann käuflich bei der DECHEMA e.V. erworben werden. Weitere Informationen und Bestellung bei: Herrn Neumann, Tel.: 0 69 / 75 64-254, Email:

23/2007

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