Presse-Information

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29.10.2007

Bildung und Innovation in Biotechnologie, Chemie und Verfahrenstechnik

- Sind wir für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet?

- Symposium am 15. /16. November 2007, Congress Centrum Neue Weimarhalle, Weimar

Die Qualität der naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung von der Schule bis zum Doktorhut wird auch in Zukunft ein wesentlicher Faktor für Innovationen, Wirtschaftswachstum und Wohlstand in unserem Lande sein.

Sind wir dafür gut gerüstet? Werden Bildung und Innovation in der Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie in allen Abschnitten der Lehre und Ausbildung den Anforderungen gerecht? Wo stehen wir im europäischen und internationalen Vergleich?

Diesen und anderen Fragen wird das Symposium vom 15.-16. November 2007 im Congress Centrum Neue Weimarhalle in Weimar nachgehen. Mit führenden Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Schule und Hochschule werden der aktuelle Stand, mögliche Defizite und Lösungsvorschläge diskutiert.

Bereits im schulischen Unterricht werden die naturwissenschaftlichen Grundlagen gelehrt, die für ein dann erfolgreiches und effizientes Studium unabdingbar sind. In einer Podiumsdiskussion zum Thema „Naturwissenschaftlicher Unterricht an Schulen“ am 15. November, 19.30 Uhr, werden Ministerialdirektor Heinz Eberspächer vom Kultussministerium Baden-Württemberg, Oberstudiensrat Dr. Andreas Kämmerer, Vorsitzender des Verbandes der Chemielehrer Bayerischer Gymnasien, Dr. Jochen Rudolph von der BASFAktiengesellschaft Ludwigshafen und Prof. Dr. Roland Ulber von der Universität Kaiserslautern aktuelle Fragen und Probleme aus verschiedener Sicht von Forschung, Industrie und Schule behandeln.

Weitere Themen am 16. November gelten dem Bologna-Prozess und seinen Auswirkungen sowie der Doktorandenausbildung im Hinblick auf eine leistungsfähige Nachwuchsförderung.

Die mit dem Bologna-Prozess verbundene Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen ist seit einigen Jahren in vollem Gange. Diplomstudiengänge wurden umgestellt und neue Curricula entworfen. Die Referenten geben einen Überblick über den Stand der Um-setzung und der auf den Bologna-Folgekonferenzen geplanten zukünftigen Entwicklung. Dabei werden auch Initiativen vorgestellt, die Studenten frühzeitig unternehmerische Kompetenzen vermitteln. Die Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf die Promotionsphase wird zur Zeit stark diskutiert. Insbesondere wird befürchtet, dass eine stärkere Strukturierung beispielsweise durch die Einführung von Graduiertenschulen zu einer Verschulung führt.

Daher wird dem Thema Doktorandenausbildung ein weiterer Programmschwerpunkt gewidmet.
Ausgerichtet wird diese Veranstaltung von der ProcessNet-Fachgemeinschaft „Bildung und Innovation“ als gemeinsame Initiative der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie und der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen GVC.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.dechema.de/bildung2007

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