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11.11.2008

DECHEMA erweitert Angebot an Weiterbildungskursen

Gleich drei neue Kurse hat die   DECHEMA im Jahr 2009 erstmalig in ihr Weiterbildungsprogramm aufgenommen. Ergänzend zu den bisherigen Themen aus den Gebieten Biotechnologie, Elektrochemie, Korrosion und Korrosionsschutz, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sicherheitstechnik sowie Verfahrens- und Reaktionstechnik werden die folgenden Themen angeboten:

  • Polyelektrolyte (27. – 28. Januar 2009, Dresden)

  • Fluororganische Chemie (16. – 18. Februar 2009, Bremen)

  • Design of Experiments (08. – 10. Juli 2009, Frankfurt)

 

Die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. gibt mit ihrem umfangreichen Kursprogramm Chemikern, Ingenieuren und Biotechnologen die Möglichkeit, sich gezielt berufsbezogen weiterzubilden. Dabei werden neues Wissen und moderne Methoden in Theorie und Praxis vermittelt, die unmittelbar im Berufsleben umgesetzt werden können. Das gesamte Kursprogramm und alle Informationen zur Anmeldung finden Sie unter http://kwi.dechema.de/kurse

Polyelektrolyte (27.-28. Januar 2009) veranstaltet am Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. in Dresden

Der Kurs behandelt Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten von Polyelektrolyten. Polyelektrolyte, geladene Makromoleküle, bieten vielfältige Möglichkeiten für die maßgeschneiderte Einstellung von Oberflächeneigenschaften wie die Ladung und die Balance zwischen Hydrophobie und Hydrophilie der Oberfläche. Sie finden Anwendung in der Wasseraufbereitung, der Papierherstellung, zur Modifizierung von Membranen und für die gezielte Wirkstoff-Freisetzung in der Pharmazie. Die elektrostatischen Eigenschaften, die durch Polyelektrolyte gezielt eingestellt werden, spielen auch für die Verträglichkeit zwischen synthetischen und Biosystemen eine entscheidende Rolle. Nanopartikel, die aus Polyelektrolyten gebildet werden oder durch Polyelektrolyte modifiziert und stabilisiert werden, gewinnen zunehmend praktische Bedeutung. Der Kurs richtet sich an Naturwissenschaftler, Ingenieure und Techniker aus Forschung und Industrie, die in ihrer beruflichen Praxis mit Polyelektrolyten arbeiten oder die ihre Kenntnisse auf dem Gebiet erweitern wollen.

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Fluororganische Chemie (16.-18. Februar 2009) veranstaltet am Institut für Anorganische und Physikalische Chemie der Universität Bremen

Fluor ist ein faszinierendes Element; nach seiner Isolierung durch Henri Moissan 1886 (Nobelpreis 1906) wurde es zu einer bedeutsamen Basis für chemische Forschungen, Entdeckungen und Innovationen. Heute beeinflussen fluorierte Stoffe das tägliche Leben von Millionen Menschen in positiver Weise, besonders in „quality-of-life“-Produkten, in „Health Care“ und Pflanzenschutz. Einige bekannte Beispiele sind: Anorganische Fluoride im Trinkwasser und in der Zahnpflege, gasförmige Fluoride als Ätzgase in der Halbleiterherstellung, synthetische Blutersatzstoffe, moderne Anästhetika, Kühlmittel (Klimaanlagen, Kühlschränke), „High Performance“-Kunststoffe im Haushalt, in der Bau- und Automobilindustrie, in der Raumfahrt, fluorierte Wirkstoffe in der Pharmaindustrie (Antibiotika, Antidepressiva) und im Pflanzenschutz. Fluorierte Flüssigkristallmoleküle kommen in den neuesten Displays von Computermonitoren und Mobiltelefonen zum Einsatz. Eine ganz neue Entwicklung hat sich in der Anwendung hochfluorierter organischer Substanzen für die Mikrolithographie ergeben. Ein radioaktives Isotop wird für die PET-Methode in der Medizintechnik zur Untersuchung von Herz und Gehirn verwendet. Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmern theoretische und praktische Grundlagen der Fluororganischen Chemie im Hinblick auf mögliche Anwendungen zu vermitteln.

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Design of Experiments (8.-10. Juli 2009) veranstaltet vom Karl-Winnacker-Institut der DECHEMA e.V. in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V.

Moderne Fertigungsprozesse bieten immer mehr Einstellmöglichkeiten, immer mehr Anlagenparame­ter können verändert werden. Doch welche Para­meter sind überhaupt wichtig? Welche Einstel­lun­gen liefern die besten Ergebnisse? Ziel der Versuchsplanung (Design of Experiments) ist es, mit möglichst wenigen Versuchen mög­lichst viel über die Wirkzusammenhänge zwi­schen den oft zahl­rei­chen Prozessparametern und den Prozess­ergeb­nis­sen zu lernen.

Design of Experiment berücksichtigt bei der Pla­nung und Auswertung der Versuche, dass die Versuchsergebnisse trotz aller Sorgfalt streuen, dass sich die verschiedenen Prozessparameter in ihrer Wirkung auf das Ergebnis gegenseitig beeinflussen können (Wechselwirkungen) und dass häufig Zielkonflikte auftreten und Rand­bedin­gungen eingehalten werden müssen.

In diesem Lehrgang führen Sie an einem Modellsystem Versuche durch und erle­ben, wie Sie mit wenigen Versuchen viel-dimen­sio­na­le Wirkzusammenhänge erfassen und mit einer geeigneten Software auch leicht grafisch dar­stel­len kön­nen. Zahlreiche weitere Beispiele verdeutlichen die verschiedenen Versuchspläne und ihre Anwen­dungs­möglichkeiten. Die Auswertung mit Software und die Interpretation der Ergebnisse werden geübt.

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Das vollständige Kursprogramm sowie weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter:
http://kwi.dechema.de/kurse

Für Informationen zu unseren Kursveranstaltungen stehen Ihnen Frau Weber-Heun und Frau Gruß gerne zur Verfügung:
E-Mail: ,  Tel.: (069) 7564-202, -253, Fax.: (069) 7564-414

 

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