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Presse-Information

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10.05.2010

Chemische Reaktoren vom Reißbrett: Hanns-Hofmann-Preis für Hannsjörg Freund

Den Hanns-Hofmann-Preis der ProcessNet-Fachsektion Reaktionstechnik 2010 erhält Dr.-Ing. Hannsjörg Freund vom Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg. Er wird damit für die Entwicklung einer neuen Entwurfsmethodik für chemische Reaktoren basierend auf der optimalen Reaktionsführung ausgezeichnet.

Chemische Reaktoren sind sehr komplexe Systeme, deren Funktion von einer Vielzahl verschiedener Parameter abhängt. Während in der Vergangenheit meist über Versuch und Irrtum mit viel Aufwand und zahlreichen Experimenten ein geeignetes Konzept für jede Anlage entwickelt werden musste, gelingt es heute, durch Modellrechnungen und Simula-tionen einen Teil der Randbedingungen bereits im Vorfeld theoretisch zu ermitteln. Auf diesem Gebiet hat Hannsjörg Freund vielseitige Forschungsarbeiten durchgeführt, die es erlauben, chemische Prozesse und die dafür geeigneten Reaktoren quasi "am Reißbrett" zu entwickeln.

Der Hanns-Hofmann-Preis ist mit 2000 Euro dotiert und wird für "grundlegende und originelle Forschungsarbeiten jüngerer Wissenschaftler" vergeben. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Jahrestreffens der ProcessNet-Fachsektion Reaktionstechnik am 10. Mai 2010 in Würzburg statt.

Hannsjörg Freund, geboren 1974, studierte Chemieingenieurwesen an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und schloss dort seine Promotion am Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik ab. Seit 2005 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg und darüber hinaus Lehrbeauftragter an der Otto-von-Guericke-Universität. Hannsjörg Freund war von 2001 bis 2003 Stipendiat der Max-Buchner-Forschungsstiftung unn erhielt 2007 den "Most Cited Paper 2003-2006 Award" der Zeitschrift Chemical Engineering Science.


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