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28.09.2011

Dortmund siegt beim 6. ChemCar-Wettbewerb - Mitfavorit Clausthal abgeschlagen

Zum zweiten Mal nach 2009 hat sich ein Team der TU Dortmund den ChemCar-Titel gesichert. Mit dem Tu-DOsorber verwiesen die vier Studierenden die Teams der Universität Bremen und des Institut Teknologi Sepuluh Nopember aus Indonesien auf die Plätze. Platz vier belegte das Team von der Amirkabir Universität aus dem Iran. Der Favorit Clausthal, der bereits viermal als Sieger aus dem ChemCar-Wettbewerb hervorgegangen war, blieb am Start liegen und musste sich mit dem 10. Platz abfinden.

Vor über 1.000 Zuschauern präsentierten die zehn Teams ihre selbstgebauten Fahrzeuge. Aufgabe war es, einen Antrieb zu konstruieren, der auf einer chemischen Reaktion beruht. Die ChemCars mussten eine Strecke von 17 m möglichst exakt zurücklegen. Bremsen oder eine Fernsteuerung waren nicht erlaubt. Dortmund legte im ersten Lauf mit 18,48 m vor und lieferte damit auch das präziseste Ergebnis des Abends. Die Antriebstechnologie beruhte auf der kontrollierten Desorption von CO2 aus einer Aminlösung; der entstehende Druck wurde über eine Turbine in eine Vorwärtsbewegung umgesetzt.

Ein außerordentlich interessantes Konzept präsentierte die Mannschaft von der FH Münster, die den 5. Platz erreichte: Sie erzeugten mit Hilfe einer Oxidationsreaktion ein Leuchten, das von einer Solarzelle in Elektrizität umgewandelt wurde. Insgesamt waren nach Einreichung der Konzepte zwölf Teams zugelassen worden; zehn Fahrzeuge hielten dem strengen Blick der Sicherheitsprüfer stand.

Der ChemCar-Wettbewerb wird bereits zum 6. Mal von den kreativen jungen Verfahrensingenieuren (kjVI ) im VDI ausgerichtet. Die kjVIs sind eine Gruppe von Studenten, Doktoranden und gerade ins Berufsleben eingestiegenen jungen Verfahrenstechnikern bzw. Chemieingenieuren. Ihr Ziel ist es, junge Menschen für Verfahrenstechnik zu begeistern, Studenten während ihres Studiums zu begleiten und ihnen dann den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Der ChemCar-Wettbewerb wird von DECHEMA und VDI-GVC mit organisiert und von BASF, Bayer Technology Services, Evonik, InfraServ Knapsack, Lonza und Merck unterstützt.

Die Teams und ihre Platzierungen:

1. Platz: TU Dortmund, Tu-DOsorber

2. Platz: Uni Bremen, HB-CC-11

3. Platz: IT Sepuluh Nopember, spe-K-tronics

4. Platz: Amirkabir University, Biopolytech

5. Platz: FH Münster, Flashy-Frank

6. Platz: TU Berlin, HTuO

7. Platz: RWTH Aachen, HNP-Car

8. Platz: TU Dresden, Bridge Rider

9. Platz: Hochschule Bremen, KingCar

10. Platz: TU Clausthal, Chembulance

Informationen zum Wettbewerb und den einzelnen Teams unter www.chemcar.de; Fotos unter http://www.ecce2011.de/ECCE/Press/Downloads.html

 

 

51/2011

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