Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf - RiSKWa

Pressekonferenz zur Abschlussveranstaltung der BMBF- Fördermaßnahme

 

Der Schutz der Wasserressourcen vor ungewollten Schadstoffeinträgen und der Ausbreitung von Krankheitserregern ist für einen vorsorgenden Schutz der Bevölkerung und der Umwelt von größter Bedeutung. Auch wenn die Wasserressourcen in Deutschland eine hohe Qualität besitzen, sind sie zunehmenden Belastungen ausgesetzt. Neue und bereits bekannte Stoffe und Krankheitserreger werden mit einer hochsensitiven Analytik in immer geringeren Konzentrationen nachgewiesen – wie beispielsweise Arzneimittel, Hormone, Sonnenschutzmittel oder Kosmetika. Die BMBF-Fördermaßnahme 'Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf - RiSKWa' entwickelt seit über drei Jahren Lösungen, wie unser Oberflächen- und Grundwasser sowie das Trinkwasser geschützt und die Einträge minimiert werden können. Neben der Charakterisierung und Risikobewertung von Schadstoffen in unserem Wasserkreislauf werden in RiSKWa auch technische Neuerungen in der Trinkwasser- und Abwasserbehandlung für die Praxis entwickelt.

Hierfür arbeiten Akteure aus allen Bereichen zusammen - von der Forschung über die Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Wirtschaft. Gleichzeitig wird in den Projekten auch die Öffentlichkeit eingebunden. Dies spielt eine wichtige Rolle, wenn es beispielsweise um die Entsorgung von Arzneimitteln geht. Hierfür entwickelt RiSKWa für Verbraucher eine Internetplattform zur Arzneimittelentsorgung, welche nun auf der Abschlusskonferenz vorgestellt wird.


Die Ergebnisse aus RiSKWa wurrden am 10. und 11. Februar 2015 bei einer Abschlussveranstaltung in Berlin vorgestellt.

Material Pressekonferenz am 10. Februar 2015:

Gesprächspartner auf dem Podium:

  • Dr. Ulrich Katenkamp, Leiter des Referats 724, Ressourcen und Nachhaltigkeit, Bundesministerium für Bildung und Forschung

  • Prof. Dr. Martin Exner, Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit, Universität Bonn
    Statement (ab Dienstag 11.00 Uhr verfügbar)

  • Prof. Dr. Ing. Wolfgang Firk, Wasserverband Eifel-Rur
    Anthropogene Spurenstoffe im Wasserkreislauf (Statement ab Dienstag 11.00 Uhr verfügbar)

  • Prof. Dr. Martin Jekel, Fachgebiet Wasserreinhaltung, Institut für Technischen Umweltschutz Technische Universität Berlin
    Statement (ab Dienstag 11.00 Uhr verfügbar)

Bildergalerie zur Pressekonferenz und zur Abschlussveranstaltung

Weitere Informationen:

Die Lebensgrundlage Wasser schützen

Leitfaden zu Indikatorsubstanzen

Bewertungskonzepte der Mikrobiologie mit den Schwerpunkten neue Krankheitserreger und Antibiotikaresistenzen

Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf

Mehr über die BMBF-Fördermaßnahme RiSKWa finden Sie unter http://www.bmbf.riskwa.de

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

 

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