Entwicklung robuster, präziser und sich an die Substartform anpassender Druck- und Feuchtigkeitssensoren auf Basis gedruckter Sensorschichten aus Kohlenstoffnanoröhren auf mit ELITEX® strukturierten Textilien

20135 BR

Forschungsstelle 1: Technische Universität Chemnitz
Institut für Mikrosystem- und Halbleitertechnik
Professur für Mess- und Sensortechnik
09107 Chemnitz 
Projektleiter 1: Prof. Dr.-Ing. Olfa Kanoun 
Forschungsstelle 2: Technische Universität Chemnitz
Institut für Print- und Medientechnik
Professur Printmedientechnik
09107 Chemnitz 
Projektleiter 2: Prof. Dr.-Ing. Arved Carl Hübler 
Forschungsstelle 3: Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e.V.
Zeulenrodaer Straße 42
07973 Greiz 
Projektleiter 3: Dr. Yvonne Zimmermann 
Laufzeit: 01.05.2018 - 30.04.2020

Die hochleitfähigen ELITEX®-Garne haben sich bereits als sehr belastbare Materialien für Zuleitungen in Heizsystemen bewährt. Außerdem erweisen sich diese Strukturen auf Basis von Kohlenstoffnanoröhren/Polymer-Kompositen als flexible, drucktaugliche Sensoren. Ziel des Projektes ist es, Druck- und Feuchtigkeitssensoren auf Basis von Kohlenstoffnanoröhren mit Hilfe von Drucktechniken auf textile Trägersubstrate zu bringen und mit ELITEX®-Garnen zu verbinden. Durch diese textilbasierte Verschaltung von CNT-Schichten entstehen großflächige Sensorarrays, mit denen die Druckverteilung oder die Messung der Druckkraft sowie die Feuchtigkeitsbestimmung über eine große Fläche möglich ist.

Durch die Kombination elastischer CNT-basierter Sensorschichten und entsprechend angepassten ELITEX®-Garnen werden die Eigenschaften funktioneller Textilien wie  Integration, Robustheit, Flexibilität und Knickbruchstabilität weiter verbessert. Ein solches Sensorarray kann so die extremen mechanischen Anforderungen und die Präzision, die an sensorische Strukturen in smarten Textilien gestellt werden, erfüllen. Dadurch sind  atmungsaktive, individuelle und im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen sehr robuste und präzise Lösungen für den Einsatz in der Medizin und Medizintechnik möglich.

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BMWi-Logo Das IGF-Vorhaben Nr. 20135 BR der Forschungsvereinigung DECHEMA, Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
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