100% Digital

„Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern komplette Geschäftsmodelle, heben neue Effizienzpotenziale, stärken die Wettbewerbsfähigkeit und werden dabei die zukünftige Arbeitswelt tiefgreifend verändern. Sowohl die Prozessindustrie als auch die Biotechnologie werden zukünftig die Digitalisierung entlang der Wertschöpfungsketten aktiv gestalten.

In der Prozessindustrie umfasst dies die horizontale Vernetzung vom Rohmaterial bis zum Kunden entlang der Supply Chain, sowie die vertikale Vernetzung entlang des Asset Life Cycles der Produktionsanlagen.

Um die Herausforderungen der Digitalisierung für dieser Branche zu beschreiben, trafen sich etwa 100 hochkarätige Experten und Entscheider aus der Chemie- Pharmazeutik- und Prozessindustrie im April 2018 für drei Tage im Tutzing-Symposium "100% Digital". Gemeinsam mit Vertretern anderer Branchen wurden die Entwicklungen der Digitalisierung diskutiert. Als Ergebnis wurden zwölf Tutzing-Thesen formuliert, die als Leitfaden für die weitere Entwicklung der Digitalisierung in der Prozessindustrie dienen werden.

Die Biotechnologie hat prinzipiell die gleichen Wertschöpfungsketten wie die Prozessindustrie. Hier zeichnen sich insbesondere in der Produkt- und Prozessentwicklung konvergierende Entwicklungen ab, die erst durch neue Werkzeuge aus den Gebieten der Miniaturisierung, Automatisierung und Digitalisierung möglich werden. Im DECHEMA-Papier „Neuer Schub für die Biotechnologie“ wird beschrieben, wie die aktuellen Trends in diesen Gebieten zusammenlaufen und Forschung und Entwicklung in Zukunft fundamental verändern werden. Diese Erkenntnisse fließen in die weiteren Überlegungen ein.

Im Arbeitsausschuss "100% Digital" treffen sich Vertreter aus der Prozessindustrie und Biotechnologie, um die Thesen von Tutzing umzusetzen und gemeinsam die Entwicklung der Digitalisierung zu gestalten.“

Dr. Sönke Bröcker

Vorsitz / Chairman:
Dr. Sönke Bröcker
Evonik Technology & Infrastructure GmbH
Hanau-Wolfgang

 

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