Sensorik als Baustein der Digitalisierung

2020-02-23 | Frankfurt

Was sind die Voraussetzungen dafür, dass Anlagen der Prozesstechnik gleichzeitig flexibel, robust und möglichst weitgehend automatisiert laufen? Im Positionspapier „Sensorik für die Digitalisierung chemischer Produktionsanlagen“ haben Experten aus verschiedenen Branchen im Rahmen von ProcessNet und AMA Verband für Sensorik und Messtechnik die Anforderungen an Sensoren, Datenübertragung und –verarbeitung zusammengetragen.

Die Sensorik umfasst in der Prozessindustrie mehrere Ebenen: Zum einen bezieht sie sich auf die Zustandsüberwachung der Anlagen selbst. Möglichst viele Positionen müssen mit möglichst wenig Aufwand abgedeckt werden, um multisensoriell verschiedene Parameter zu erfassen und eine vorausschauende Wartung zu ermöglichen.

Um dem Ziel einer digitalisierten chemischen Produktion näher zu kommen, bedarf es verschiedener Initiativen: Grundlagenforschung sollte sich auf die Entwicklung neuer Messtechniken und fortschrittliche Methoden der Signal- und Datenverarbeitung konzentrieren. Angewandte Grundlagenforschung ist unter anderem bei der Gewinnung und Analyse multisensorieller und multimodaler Daten sowie in den Bereichen Softsensorik und Energy Harvesting notwendig. Daneben listen die Autoren aber auch eine ganze Reihe von konkreten Fragestellungen auf, die in vorwettbewerblichen Forschungsvorhaben zu bearbeiten wären.

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