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08.10.2008

Sieger des 8. DECHEMAX-Schülerwettbewerbes in Karlsruhe geehrt

 07102008 DECHEMAX Gruppenbild Internet

 Die drei Siegerteams kommen aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern. Sie wurden am 7. Oktober bei der feierlichen Eröffnung der ProcessNet-Jahrestagung (eine gemeinsame Initiative von DECHEMA und VDI-GVC) in Karlsruhe im Beisein von prominenten Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ausgezeichnet.
Über einen DECHEMAX-Pokal, Urkunden und die Preisgelder in Höhe von je 250 Euro pro Person können sich freuen:

Team Mecklenburger_Seehasen (7. Klasse) 
Swantje Schröder, Merle Schröder, Marie Christin Stamman, Janika Ballhöfer
Europaschule Gymnasium Teterow (Mecklenburg-Vorpommern)

Team VerrückteKüken (7. Klasse)
Kendra Henning, Katharina Rieke, Jana Kappus, Ravyn Henning
Erzbischöfliches Suitbertus Gymnasium Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen)

Team KITeCa (11. Klasse)
Kerstin Dörner, Irina Zaytseva, Christina Geiger, Theresa Sommermann
vom Josef-Effner-Gymnasium Dachau (Bayern)

Weitere 48 Teams (167 Schüler) wurden bereits als beste ihrer Klassenstufen mit Urkunden, Buchpreisen und Zeitschriften-Abos belohnt.
Bei dem von der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., Frankfurt am Main, seit dem Jahr 2000 jährlich ausgeschriebenen Schülerwettbewerb waren auch dieses Mal über fünf Monate Teamgeist und Durchhaltevermögen beim Recherchieren, Beobachten, Erklären und Experimentieren gefragt. Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautete „Green Chemistry – Immer schön sauber bleiben!“. Alles drehte sich um Biotechnologie, Chemie und Technik in der Umwelt.
Bundesweit gingen über 2100 Schülerteams, die sich jeweils aus drei bis fünf Schülern zusammensetzen, an den Start. Etwa 650 Teams schafften es bis zur Endauswertung. Über acht Runden via Internet beantworteten sie zunächst Fragen aus einem breiten Themenspektrum an den Schnittstellen von Umwelt und Chemie; u.a. zu brennstoffzellenbetriebenen Notebooks, Biokraftstoffen, Trinkwasseraufbereitung und CO2 im Meer. In der anschließenden Experimentalrunde stellten sie Biofolien aus Kartoffelstärke und Milch her und erfuhren, wie Waschmittel im Laufe der Jahre umweltfreundlicher geworden sind.
Besonders auffällig bei diesem Wettbewerb war die qualitativ gute Beteiligung von Teams aus der siebten Jahrgangsstufe, in der in den meisten Bundesländern Chemie noch nicht unterrichtet wird.
Der DECHEMAX-Schülerwettbewerb will das breite Interesse von Schülern an den Naturwissenschaften fördern und dabei nicht nur die Eliten erreichen. Beleg dafür sind die jährlich wachsenden Teilnehmerzahlen. Bei den bisherigen Wettbewerben haben insgesamt ca. 50.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Auch die Meinungen zahlreicher Lehrer, die diese Ideen auch in den Unterricht integrieren, und insbesondere die Schüler-Zitate bestätigen das Konzept: „Der Wettbewerb ist echt supercool!“ – „Wir freuen uns, dass wir mit dem DECHEMAX-Wettbewerb einen neuen Einblick in die spannenden Seiten der Chemie erlebt haben“ oder „Wir hätten nie gedacht, dass Chemie so viel Spaß machen kann“.
Die Anmeldung zum neunten Wettbewerb, bei dem DECHEMAX „mit Chemie auf Spurensuche“ gehen wird, läuft seit dem 1. Oktober unter www.dechemax.de/wettbewerb. Diesmal geht es um die verschiedenen Möglichkeiten chemischer Spurensuche in der Kriminalistik und darüber hinaus: Welche Spuren finden Sonden im All? Was verraten uns die Spuren der Vergangenheit?
Die Bereitstellung von Sachpreisen wurde freundlicherweise vom Verlag Wiley-VCH mit Büchern aus der Reihe „Erlebnis Wissenschaft“ und dem Konradin-Verlag mit den Zeitschriften „Bild der Wissenschaft“ und „natur+kosmos“ unterstützt.

 

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