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08.11.2010

Statuspapier Feinstaub vorgestellt

Der Arbeitsausschuss "Feinstäube" von  DECHEMA, GDCh, KRdL und ProcessNET hat mit einem Kolloquium am 27. Oktober 2010 in Frankfurt a.M. bei der DECHEMA sein Statuspapier "Feinstaub" vorgestellt. Dort wird der aktuelle Stand der Forschung und Technik aufgezeigt. Das 176 Seiten umfassende Papier wurde von 38 Autoren erarbeitet und wird zum Selbstkostenpreis von 20 Euro abgegeben.
Bestellung des Statuspapiers

Trotz großer Fortschritte in den Erkenntnissen, die über das Verhalten der luftgetragenen Partikel in den letzten Jahrzehnten gewonnen wurden, bleiben noch erhebliche Defizite zum Verständnis der Partikelproblematik im System Atmosphäre bestehen. Die Modellierung der Vorgänge zur Partikelneubildung, Koagulation, Alterungsprozessen, Transport, Sedimentation etc. steckt teilweise noch in den Anfängen.

Klarheit herrscht jedoch darüber, dass immer eine möglichst umfassende Analyse der physikalischen und der chemischen Eigenschaften erfolgen muss, um überhaupt ein zutreffendes Bild erhalten zu können. Deshalb müssen auch in Zukunft erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um die Methoden zur Partikelanalytik und deren Zeitauflösung weiter zu verbessern.

Das Statuspapier "Feinstaub" untermauert damit eine aktuelle Langzeitstudie vom Umweltministerium in NRW zur Gesundheitsschädigung durch Feinstäube. Am 2. November wurden diese Ergebnisse in einer Pressemeldung veröffentlich. Sie zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Sterblichkeitsraten, Wohnortnähe und Feinstaubbelastung.


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