Rohstoffe, Energie, Produkte aus globaler Sicht - Tolerante Prozesse in der chemischen Industrie

10. Dezember 2015 Frankfurt am Main

DECHEMA-Kolloquium am Donnerstag, den 10. Dezember 2015 um 14:00 Uhr im DECHEMA-Haus, Frankfurt am Main, Ende gegen 18:30 Uhr, Imbiss im Anschluss an die Veranstaltung

Mehr Informationen:  Anmeldung 

Die Energiewende, der Rohstoffwandel sowie die dynamische Marktentwicklung sind Haupttreiber für den Bedarf an „toleranten Prozessen“ für die chemische Industrie.

Die chemische Industrie muss auf die sich verändernden Rahmenbedingungen reagieren und neue Geschäftsmodelle sowie innovative, flexible Technologien entwickeln. Die akademische Forschung in Deutschland bietet dafür ideale Voraussetzungen mit einer starken Forschung und Lehre in den relevanten Fachgebieten der chemischen Technik. Eine schnelle Reaktion auf die neuen Anforderungen und eine zeitlich vertretbare Änderung der Verfahrenskonzepte erfordert interdisziplinäre Forschungsaktivitäten von Chemikern, Verfahrenstechnikern, Biotechnologen und technischen Wissenschaftlern. Alle zusammen müssen die Anforderungen an innovative Produkte und neue Materialien in Kombination mit akzeptablen Marktpreisen erfüllen.

Das Kolloquium beleuchtet die Flexibilisierung der Prozesse sowohl von der Bedürfnisseite als auch von Seite der Lösungsanbieter aus unterschiedlichen Disziplinen. In einer abschließenden Podiumsdiskussion werden Vertreter aus Industrie und Hochschule diskutieren und Antworten auf die wichtigsten Fragen geben.

Programm:

Fluktuierende Märkte, fluktuierendes Rohstoffangebot – Herausforderungen und Antworten von Seiten der Industrie
Dr. Olaf Wachsen, CLARIANT Produkte Deutschland GmbH, Frankfurt

Schwankende Stromerzeugung aus Sonne und Wind - Chemie in Zeiten der Energiewende
Prof. Dr. Roland Dittmeyer, Karlsruher Institut für Technologie, KIT, Eggenstein-Leopoldshafen

Multifunktionalität in Katalysatoren und Reaktoren
Prof. Dr.-Ing. Robert Güttel, Universität Ulm

Dynamik in elektrochemischen Systemen
Prof. Dr.-Ing. Ulrike Krewer, Technische Universität Braunschweig

Multifunktionale und modulare Prozesstechnik als mögliche Antwort auf fluktuierende Randbedingungen in der chemischen Industrie
Dr.-Ing. Frank Stenger, Evonik Industries AG, Hanau; Dr. Horst-Werner Zanthoff, Evonik Industries AG, Marl

Tolerante Mehrstufen-Synthesen von Industriechemikalien unter Verknüpfung von Chemo- und Biokatalysatoren
Prof. Dr. Harald Gröger, Universität Bielefeld

Anschließend Podiumsdiskussion mit allen beteiligten Referenten.

Moderation: Prof. Dr.-Ing. Jörg Sauer, Karlsruher Institut für Technologie, KIT, Eggenstein-Leopoldshafen

Hinweis:
Auf Grund von Baumaßnahmen auf dem DECHEMA-Gelände, die sich noch bis Ende des Jahres 2015 hinziehen werden, stehen für Kolloquiumsbesucher nur sehr wenige Parkplätze zur Verfügung. Bitte benutzen Sie Parkhäuser in der Umgebung oder öffentliche Verkehrsmittel.

 

 

 

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