Dr. Dirk Tischler

studierte Angewandte Naturwissenschaft an der TU Bergakademie Freiberg (TUBAF) und vertiefte sich in die Umweltmikrobiologie und Biotechnologie. 2008 erhielt er ein Promotionsstipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und promovierte zum Thema „Styrene monooxygenases of Rhodococcus opacus 1CP - representatives of a new type of flavin monooxygenases with potential for white biotechnology“ unter Prof. Michael Schlömann an der TUBAF. Als Co-Betreuer hatte Prof. Andreas Schmid und Prof. Uwe Bornscheuer hinter sich stehen. Im Rahmen der Promotion war er zweimal im Ausland: bei Prof. Willem van Berkel (Wageningen University, Niederlande) und bei Prof. George Gassner (San Francisco State University, Kalifornien), um sich mehr in die Biochemie von Redoxenzymen einzuarbeiten. Für den zweiten Auslandsaufenthalt bekam er ein Fulbright-Stipendium für das Jahr 2011. 2012 schloss er seine Promotion erfolgreich ab. Die Arbeit wurde mit zwei Preisen ausgezeichnet: Bernhard von Cotta Preis der Freunde und Förderer der TUBAF und dem Nachwuchspreis des Dresdner Gesprächskreises der Wirtschaft und Wissenschaft. Noch im selben Jahr übernahm die Leitung der Nachwuchsgruppe GETGEOWEB, Teil Weiße Biotechnologie. Im Rahmen dieser war er 2013 nochmals bei Prof. van Berkel zu Gast für einen Forschungsaufenthalt. 2013 erhielt er zudem ein Max-Buchner Forschungsstipendium für Studien zur künstlichen Evolution von Styrol-Monooxygenasen. Als junges Mitglied der American Society for Microbiology (ASM) wurde er zum Nachwuchsbotschafter der Gesellschaft für Deutschland erklärt (2013-2016). Er wurde zudem 2014 in den Kreis des Young Leader Circle der ASM aufgenommen und stand diesem im ersten Jahr vor. Damit war er bis 2016 auch Teil des International Board der ASM. Als ehemaliger DBU-Stipendiat wurde er 2014 in den Alumni-Rat gewählt. Seit 2015 ist er unabhängiger Nachwuchsgruppenleiter an der TUBAF und bearbeitet verschiedene Vorhaben zu bakteriellen Metallophoren und Redoxenzymen. Die Habilitation im Fach Mikrobiologie ist begonnen und wurde 2015 der Fakultät für Chemie und Physik der TUBAF vorgestellt.

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