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26.06.2017

DECHEMA fördert Forschungsvorhaben junger Wissenschaftler: 17 Max-Buchner-Stipendien vergeben

Bei der diesjährigen Vergabe der Max-Buchner-Forschungsstipendien waren 17 junge Wissenschaftler aus 15 Forschungseinrichtungen erfolgreich: Ihre innovativen Vorhaben aus den Bereichen Chemische Technik, Verfahrenstechnik, Biotechnologie und anderen Forschungsgebieten werden mit je 10.000 Euro gefördert. Anträge für die neue Förderperiode können bis zum 15. September 2017 eingereicht werden.

Unter den geförderten Arbeiten sind so unterschiedliche Themen vertreten wie die Herstellung poröser Polymere in Kugelmühlen, die Entwicklung von Aptamer-Sensoren für 3D-Zellkultursysteme, die Untersuchung, inwieweit sich biologische Bodenkrusten für die Renaturierung extrem salzhaltiger Standorte eignen, oder die Beschichtung feindisperser Partikel. Viele der Vorhaben sind interdisziplinär ausgerichtet. Folgende Forschungsarbeiten erhalten die Förderung:

  • Dr. Lars Borchardt, Technische Universität Dresden: Poröse Polymere aus der Kugelmühle - Ein nachhaltiges Verfahren auf der Basis von Mechanochemie
  • Dr.-Ing.Christoph Held, TU Dortmund:Thermodynamik tiefeutektischer Lösungsmittel und deren Nutzen als Reaktionsmedium
  • Prof. Dr.Daniel Pleissner, Leuphana Universität Lüneburg: Inventarisierung funktionalisierter Moleküle in hydrolysierten organischen Reststoffen
  • Dr. rer. nat. Karin Glaser, Universität Leipzig: Biologische Bodenkrusten als Erstbesiedler von Kali-Abraumhalden: Untersuchungen zur Eignung und Anwendung von terrestrischen Algen und Cyanobakterien bei der Renaturierung extrem salzhaltiger Sonderstandorte
  • Dr. rer. nat. Wolfgang            Zeier, Justus-Liebig-Universität Gießen: Niedertemperatursynthese von Lithium-Ionen leitenden Dion-Jacobson- Phasen mittels Kationenaustausch
  • Dr. Irina Delidovich, RWTH Aachen:            Gewinnung vicinaler Diole durch anionische Extraktion
  • Prof. Dr. Philipp Heretsch, Freie Universität Berlin: Synthesis of Secosterols as Molecular Therapeutics of Alzheimer’s Disease and Myelogenous Leukemia
  • Dr.-Ing. Nils Ellendt, Universität Bremen: Entwicklung einer experimentellen Methode zur Ermittlung des Widerstandsbeiwertes von Tropfen im Übergangsbereich bei hohen Temperaturdifferenzen
  • Jun. Prof. Dr.-Ing. Jakob Burger, TU Kaiserslautern: Entwicklung von Shortcut-Apparatemodellen für den konzeptionellen Verfahrensentwurf in Vielkomponentenmischungen
  • Dr. Antonina Lavrentieva, Leibniz Universität Hannover: Entwicklung von Aptamer-Sensoren zur in situ Detektion der VEGF-Freisetzung in 3D Zellkultursystemen
  • Dr.Gonzalo Prieto, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung: Design sowie tomographisch-strukturelle Quantifizierung hierarchisch poröser Katalysatoren für Tandem-Prozesse zur Umsetzung von Synthesegas
  • Dr.-Ing. Ulrike van der Schaaf, Karlsruher Institut für Technologie: Erhöhung der physikalischen und chemischen Stabilität von Emulsionen durch Einsatz ferulasäurereicher Zuckerrübenpektine als Hydrokolloid-Emulgatoren
  • Dr. Juliane Simmchen, TU Dresden: Microfluidic microswimmers with tunable shape, composition and rigidity
  • Dr.-Ing. Neli Hampel, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg: Beschichtung feindisperser Partikel unter Anwendung einer Ultraschalldüse
  • Dr. rer. nat. Sophie Ullrich, TU Bergakademie Freiberg: Präparation und Trennung von Membranfraktionen in Vorbereitung auf die Charakterisierung von Redoxproteinen im eisenoxidierenden Bakterium „Ferrovum“ sp. PN-J47
  • Dr.-Ing. Stephan Gerber, FU Berlin: Sicherheitstechnische Kenngrößen  Verwendung zweiphasiger Turbulenzmodelle zur Modellierung des Strömungsverhaltens von Partikelstäuben
  • Dr. Ing. Mahdi Abbasi, Karlsruher Institut für Technologie: Polymere Schäume aus definiert verzweigten Polymeren

Allen erfolgreichen Anträgen ist gemeinsam, dass sie von jungen Wissenschaftlern eingereicht wurden und neue Themen aufgreifen bzw. neue methodische Ansätze für die Lösung bestehender Probleme vorschlagen. Die Fördermittel dürfen frei eingesetzt werden und bieten damit die Möglichkeit, neue Ideen auch explorativ zu verfolgen und neue Forschungsansätze zu evaluieren. Die Projektergebnisse werden nach Abschluss der Arbeiten veröffentlicht.

Die Max-Buchner-Forschungsstiftung fördert jährlich ca. 15 Forschungsvorhaben. Anträge für die Förderperiode 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 können ab sofort bis zum 15. September 2017 eingereicht werden. Ausführliche Informationen dazu sind unter http://dechema.de/forschungsstipendien.html verfügbar.

 

31/2017

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