Herstellung neuartiger Sperrschichten an elastomeren Dichtungsmaterialien zur Verminderung der Permeation des Kältemittels R-744 (CO2)

32 EWBR

Forschungsstelle 1: Institut für Luft- und Kältetechnik Dresden
Gemeinnützige Gesellschaft mbH
Bertolt-Brecht-Allee 20
01309 Dresden 
Projektleiter 1: Christian Hanzelmann M.Sc. 
Forschungsstelle 2: Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen gGmbH (FILK)
Meißner Ring 1-5
09599 Freiberg 
Projektleiter 2: Dr.-Ing. Frauke Junghans 
Forschungsstelle 3: Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V.
Hohe Straße 6
01069 Dresden 
Projektleiter 3: Dr. rer. nat. Anett Müller
Laufzeit: 01.04.2018 - 31.03.2021

Durch eine gezielte Oberflächenmodifizierung sollen flexible Dichtungsmaterialien auf Basis preiswerter, kommerziell verfügbarer Elastomermaterialien (z. B. CR, NBR, HNBR, EPDM) für Klimaanlagen in der stationären und mobilen Kältetechnik mit Kohlendioxid (R744) als Kältemittel entwickelt werden. Damit soll die Etablierung von Kälteanlagen mit CO2 voran getrieben werden. Die Oberflächenmodifizierung hat den Vorteil, dass die KMU zur Herstellung von Dichtungen für CO2-Kälteanlagen keine teuren z. B. komplett fluorierten Ausgangsmaterialien einsetzen müssen. Durch einen nachträglichen Veredlungsschritt können geeignete Dichtungen mit Standarddichtungsmaterialien hergestellt werden. Im Forschungsvorhaben soll mit Hilfe der Gasphasenfluorierung (Fluorierung, wahlweise Oxifluorierung), der Plasmapolymerisation sowohl im Niederdruck als auch bei Atmosphärendruck sowie der Parylene-Abscheidung eine Permeationsbarriere für CO2 auf flächigen sowie realen Dichtungsformteilen realisiert werden. Aus den Ergebnissen soll eine Kombination der Verfahren und Parameter abgeleitet werden, so dass Synergie-Effekte hinsichtlich einer optimalen Permeationsbarriere bei gleichzeitiger hoher Öl- und Alterungsbeständigkeit für Dichtungen genutzt werden können.

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BMWi-Logo Das IGF-Vorhaben Nr. 32 EWBR der Forschungsvereinigung DECHEMA, Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.
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