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Presse-Information

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12.01.2026

ISC3 startet Innovation Challenge 2026: Förderung Nachhaltiger Chemie für Elektronik

Das International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3) hat die ISC3 Innovation Challenge 2026 gestartet. Die siebte Auflage lädt erneut Innovator:innen, Unternehmer:innen, Start-ups und Forschungsteams weltweit ein, bahnbrechende Ideen im Bereich der Nachhaltigen Chemie einzureichen. In diesem Jahr konzentriert sich der internationale Start-up-Wettbewerb auf das Thema „Nachhaltige Chemie und Elektronik“. Die Ausschreibung läuft bis zum 4. Mai 2026.

Bewerber profitieren von:

  • Maßgeschneiderter Unterstützung durch den ISC3 Global Start-up Service, einschließlich Pitch-Training, Sichtbarkeit über ISC3-Kanäle und Teilnahme an einer wichtigen Matchmaking-Veranstaltung mit der Industrie im Jahr 2026
  • Geldpreisen, darunter 15.000 € für den Gesamtsieger und zwei mit 5.000 € dotierte „Special Impact”-Auszeichnungen

„Elektronik ist für das moderne Leben unverzichtbar, stellt aber auch dringende Herausforderungen an die Nachhaltigkeit. Mit dem Thema der diesjährigen Innovation Challenge möchte das ISC3 chemiegetriebene Innovationen vorantreiben, die sichere, saubere, kreislauffähige und sozial verantwortliche Elektronikprodukte und Wertschöpfungsketten ermöglichen”, so Dr. Alexis Bazzanella, Direktor des ISC3 Innovation Hub.

Start-ups können sich ab sofort bewerben unter https://www.isc3.org/page/innovation-challenge

 

Nachhaltige Chemie für die Elektronik von morgen

Die Innovation Challenge 2026 konzentriert sich auf Nachhaltigkeitsherausforderungen in der Elektronik, indem sie Lösungen aus dem Bereich der Nachhaltigen Chemie für Materialien, Fertigung und Kreislaufwirtschaft fördert. Eingereicht werden können Innovationen in folgenden Bereichen:

Innovation in Design und Leistung

  • Ökodesign für Langlebigkeit, Reparaturfähigkeit, Recyclingfähigkeit, Demontierbarkeit
  • Reduzierung des Materialverbrauchs bei gleichbleibender Leistung
  • Etc. 

Ressourceneffizienz und kritische Materialien

  • Alternative Technologien für knappe und kritische Elemente
  • Verwendung von reichlich vorhandenen, ungiftigen, recycelten/recycelbaren Rohstoffen
  • Etc.

Nachhaltige Fertigung

  • Energie- und abfallarme Fertigungsmethoden
  • Biologisch abbaubare elektronische Komponenten aus Polymeren und organischen Materialien
  • Nachhaltige Alternativen zu gefährlichen Reagenzien und Nebenprodukten
  • Sozial verantwortliche Lieferketten
  • Etc.

Ende der Lebensdauer und Kreislaufwirtschaft

  • Chemische Verfahren zur Demontage, selektiven Trennung und zum Recycling
  • Recycling von Elektroschrott und Rückgewinnung wertvoller Materialien
  • Etc.

Alternative und neuartige Materialien

  • Organische und polymere Elektronik
  • Fortschrittliche Materialien (2D-Materialien, metallorganische Gerüste (MOFs) usw.)
  • Nachhaltige Alternativen zu fossilen Kunststoffen, die in der Elektronik verwendet werden
  • Etc.

Neuartige Geräte

  • Nachhaltigere Geräte zur Energiespeicherung und -umwandlung
  • Organische Elektronik, Photonik und Optoelektronik
  • Etc.

 

Bewerbungen von Innovator:innen aus aller Welt, darunter auch solche, die an Lösungen für unterrepräsentierte oder ressourcenarme Regionen arbeiten, sowie insbesondere von Frauen geführten Teams sind ausdrücklich erwünscht. Die von der internationalen Jury ausgewählten Finalist:innen werden Ende Juni 2026 offiziell bekannt gegeben. Weitere Details zur Abschlusspräsentation der Innovation Challenge und zur Preisverleihung werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Bewerbung unter https://www.isc3.org/page/innovation-challenge

 

Kontakte für die Medien

Christian Ruth-Strauß, Director Communications ISC3

René Sutthoff, Konsequent PR

 

 

Über das ISC3

Das Internationale Kompetenzzentrum für Nachhaltige Chemie fördert Nachhaltige Chemie für eine nachhaltige Welt. Das ISC3 unterstützt durch nachhaltige innovative Ansätze aus der Nachhaltigen Chemie die chemische Industrie und chemienahe Sektoren in ihrem Transformationsprozess. Ziel ist eine Kreislaufwirtschaft, die die vielfältigen Aspekte der Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus von Produkten hinweg integriert und ein Umdenken im Verhalten aller Beteiligten fördert. Um den Dialog zwischen verschiedenen Sektoren und Akteur*Innen weltweit, einschließlich Europa und anderen Regionen sowie Schwellen- und Entwicklungsländern voranzubringen, verfolgt das ISC3 einen Multi-Stakeholder-Ansatz mit der Vernetzung von politischen Entscheidungsträgern, öffentlichen und privaten Sektoren, Bildung, Wissenschaft und Gesellschaft. Es leistet einen Beitrag zur internationalen Chemikalienpolitik, entwickelt berufliche und akademische Weiterbildungsangebote, berät Unternehmen und fördert Start-ups sowie die Forschung. Das 2017 vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und Umweltbundesamt (UBA) gegründete Zentrum wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) getragen und von der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA e.V.) als ISC3 Innovation Hub unterstützt. www.isc3.org

 

 

 

 

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