DECHEMA Workshop für Klebstoffanwender: Haftklebstoffe, Haftklebebänder, selbstklebende Artikel – Chemie, Funktionsweise, Anwendungen

11. Februar 2019 Maternushaus Köln

Einladung:
Wenn man über Klebstoffe spricht, denkt man meist an solche, die in flüssiger oder pastöser Form verwendet werden und sich dann nach einer gewissen Zeit verfestigen. Die Gruppe der Haftklebstoffe, die in Form von doppelseitigen Klebebändern, selbstklebenden Formstanzteilen oder den sogenannten Transferklebebändern in verschiedensten Klebanwendungen Verwendung finden, werden dagegen häufig unterschätzt. Dieses mag einmal darauf beruhen, dass die mit ihnen realisierbaren Klebkräfte denen der klassischen Klebstoffe (noch) deutlich unterlegen sind und auch der Einfluss des Verarbeitungsprozesses auf das Gesamtergebnis häufig unterschätzt wird.

Die Zahl von mehr als einer Milliarde, allein in Deutschland hergestellten Quadratmeter an Haftklebebändern und deren Anwendung in den verschiedensten Industrien bei der Herstellung von zum Teil hoch anspruchsvollen Klebungen unterstreicht ihre Marktbedeutung.

Wie auch bei den klassischen Klebstoffen sind die chemischen Grundlagen der eingesetzten Komponenten für die besonderen Stärken und damit auch für die geeigneten Einsatzgebiete dieser Systeme entscheidend. Dies schließt die Grenzen der jeweiligen Anwendbarkeit oder auch spezielle Anforderungen an die zu fügenden Komponenten ein.

Nicht nur bei der Entwicklung dieser Systeme, sondern auch bei ihrer Anwendung sollte die Grundlagen der Chemie der Adhäsion und der Kohäsion sowie der Alterung dieser Klebsysteme berücksichtigt werden, um das richtige Produkt zu entwickeln, beziehungsweise für eine Anwendung auszuwählen, um letztendlich ein vorzeitiges Versagen der Klebung zu vermeiden.

Daher laden die Veranstalter des 19. Kolloquiums „Gemeinsame Forschung in der Klebtechnik“ am Vortag des Kolloquiums zu diesem Workshop zum Thema Haftklebstoffe, Haftklebebänder und selbstklebende Artikel ein.

Wir würden uns freuen, Sie zu diesem Workshop begrüßen zu dürfen.

Hartwig Lohse, Breitenberg
Florian Paul, Frankfurt am Main

 

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