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12.05.2020

Fleisch aus der Retorte und Bio-Bau: Die Sieger des DECHEMAX-Schülerwettbewerbs stehen fest

„Alles Bioökonomie, oder was? Dasselbe in Grün“ hieß es beim diesjährigen DECHEMAX-Schülerwettbewerb. Die beste Gesamtleistung unter fast 2800 Teams lieferten die „MGS-Teilchen“ aus Schwelm, das „Team-DG“ aus Bamberg und  „DieChemiker“ aus Essen-Werden ab. Der Sonderpreis ging an „Multimix“ aus Dortmund.

Unter dem Motto „Alles Bio(ökonomie), oder was?“ beantworteten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 11 Fragen rund um den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen und biotechnologischen Verfahren. In der Experimentierrunde stellten die Teams selbst Papier her und färbten es mit natürlichen Farbstoffen.

Über insgesamt sechs Monate mussten die jungen Forscherinnen und Forscher bei der Stange bleiben. Am Ende setzen sich folgende Teams als Gesamtsieger durch:

  • MGS-Teilchen, Klassenstufe 7, Märkisches Gymnasium Schwelm: Johanna Sommerfeld, Svea Neuhaus, Marc Schumacher, Leonie Gunst

  • Team-DG, Klassenstufe 8, Dientzenhofen Gymnasium Bamberg: Annika Raab, Jule Mangold

  • DieChemiker, Klassenstufe 10, Gymnasium Essen-Werden: Lukas Krinke, Friedrich Böttger, Florian Noje

Sie erhalten pro Kopf einen Geldpreis von 250 Euro und eine Urkunde. Darüber hinaus wurden die besten Teams aller Klassenstufen mit Buch- und Zeitschriftenpreisen bedacht. Den Sonderpreis, die Teilnahme am Experimentalseminar des Fördervereins Chemieolympiade, sicherte sich das Team Multimix aus der Klassenstufe 7 des Mallinckrodt-Gymnasiums in Dortmund mit Clara Beckmann, Annika Preus und Anna Kretz.

Nachwachsende Rohstoffe und Biotechnologie im Alltag

Bereits zum 20. Mal lud die DECHEMA Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich mit Chemie, Technik und Biotechnologie im Alltag auseinanderzusetzen. 2789 Teams mit jeweils 3-5 Mitgliedern machten sich im Oktober auf den Weg Richtung DECHEMAX-Siegerpodest. Acht Fragen waren in der ersten Runde zu beantworten. Passend zum Wissenschaftsjahr „Bioökonomie“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ging es um den Einsatz nachwachsender Rohstoffe und biotechnologischer Verfahren für die Herstellung von Lebensmitteln, Waschmitteln oder Kunststoffen. Aber auch der Frage, wo die Rohstoffe eigentlich herkommen und welche Rolle beispielsweise die Bodenqualität dafür spielt, gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Grund.

714 Teams schafften es in die zweite Runde. Dass die DECHEMAX-Experimente grundsätzlich für den heimischen Küchentisch geeignet sind, erwies sich angesichts geschlossener Schullabors als besonderer Glücksfall. So konnten die Teams beim Herstellen und Färben von Recyclingpapier ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Das ging so weit, dass ganze Protokolle auf selbstgeschöpften Bögen eingereicht wurden. 352 Teams hielten durch und schickten ihre Ergebnisse ein – trotz der Schulschließungen fast genauso viele wie im letzten Jahr.

Die Siegerehrung wurde wegen der Corona-Pandemie auf die ACHEMA 2021 verschoben. Dort erhalten die Gewinner nicht nur Urkunden und Preisgeld, sondern können auch viele der Technologien, mit denen sie sich im Wettbewerb beschäftigt haben, in Augenschein nehmen.

DECHEMAX ist eine Initiative der DECHEMA e.V. DECHEMAX will Schülerinnen und Schüler von Chemie, Technik und Biotechnologie überzeugen, begeistern und bereits Begeisterte fördern. Seit über 10 Jahren ist DECHEMAX mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen aktiv. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek.

Wir danken den kreativen jungen Verfahrensingenieuren kjVI im VDI, dem Verlag Wiley-VCH, dem Verlag Springer Spektrum, den Zeitschriften natur und Bild der Wissenschaft sowie dem Förderverein Chemie-Olympiade e.V. für die Unterstützung.

Mehr zum Wettbewerb: www.dechemax.de

Zu den Fragen des DECHEMAX-Wettbewerbs 2019/2020

25/2020

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