Sensorik für die Digitalisierung chemischer Produktionsanlagen - Anforderungen, Technologien und neue Lösungsansätze

18. Juni 2019 Frankfurt am Main, DECHEMA-Haus

Anbieter & Anwender diskutieren neue Lösungen für Sensorik, Prozessmesstechnik & Prozessanalysetechnik für die digitale chemische Produktion

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Auch für Sensorik, Prozessmesstechnik und Prozessanalysetechnik entstehen durch die Digitalisierung chemischer Produktionsanlagen neue Herausforderungen.

Die Wanted Technologies Initiative EPHA und der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. laden deshalb Forscher, Entwickler und Lösungsanbieter aus Messtechnik, Sensorik und Automatisierungstechnik und Vertreter aus Chemieunternehmen und dem Anlagenbau ein, gemeinsam Fragen der Sensorik zu diskutieren. Daraus sollen zukünftige Schwerpunkte für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeiten abgeleitet werden. Im Einzelnen geht es darum

• Bedarfe der Prozessindustrie für Sensorik im Rahmen der Digitalisierung von
  Produktionsanlagen zu identifizieren,

• neue, auch grundlegende, Technologien und Entwicklungen aus dem Bereich
  Prozessmesstechnik und Sensorik vorzustellen,

• Anforderungen und Sichtweisen der Automatisierungstechnik, des Anlagenbaus
   und des Anlagenbetriebs an Sensorentwickler zu vermitteln.

Der Fokus liegt in diesem Workshop zunächst auf Sensorik für die thermische Verfahrenstechnik; angrenzende Gebiete der Fluidverfahrenstechnik wie die Reaktionstechnik sind davon nicht ausgeschlossen.

 

Heute ist für die die Prozesssteuerung und -regelung eine Anlageninstrumentierung etabliert, die in der Regel Sensoren für Druck, Temperatur, Füllstand und Durchfluss umfasst. Im Zuge der Digitalisierung von Produktionsanlagen kommen neue Sensoren dazu: Dazu gehören Sensoren zur Früherkennung kritischer Betriebszustände sowie Sensoren zur engen Überwachung der Anlagenparameter, etwa bei Anfahr- und Abfahrvorgängen im Rahmen einer Flexibilisierung der Produktion. Weiterhin kommen zunehmend digitale Sensoren, digitale Datenübertragungsprotokolle und Softsensoren zum Einsatz. Datenanalysetechniken werden auf größere Zeitreihen und multimodale Datensätzen ausgedehnt. Mittelfristig bis langfristig ergibt sich daraus Forschungs- und Entwicklungsbedarf auf den folgenden Gebieten:

• Prozesstaugliche Sensortechnologien für die Zustandsüberwachung und prädiktive
  Wartung von Betriebsanlagen

• Prozesstaugliche Sensortechnologien zur Analyse stoffbezogener Größen

• Standardisierte Lösungen zur Installationen multimodaler Sensoren in Betriebsanlagen,
  Anforderung an die Sensorgestaltung und den Anlagenbau

• Digitale Datenübertragungsprotokolle, smarte Sensoren und neue Datenanalysetechniken

 

 

 

 

 

 

 

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